Shooting-Spickzettel – Die Basics, die immer sitzen müssen
Grundsatz: Den Schnitt im Kopf behalten!
- Vielfalt ist der Schlüssel – Totalen, Halbtotale, Nahaufnahmen, Details.
- Erzähle mit Bildern: Jede Einstellung muss eine Botschaft transportieren.
- Safety first: Hol dir von allem mindestens eine sichere Aufnahme.
1. Klare Basis: Die „Must-Have“-Shots (ca. 60%)
- Beschreibung: Solide, statische Einstellungen, die jedes Projekt tragen.
- Ziel: Zuschauer orientieren, Details hervorheben.
- Technik:
- Stabilität: Nutze ein Stativ oder halte die Kamera extrem ruhig.
- Komposition: Spiel mit Drittelregel, führenden Linien oder Rahmen im Bild.
- Länge: Mindestens 7 Sekunden, um Raum für den Schnitt zu lassen.
- Details: Porträts, Hände, Objekte, Architektur – immer ein paar Close-Ups mitbringen.
- Tipp: Schau nach „natürlichen“ Blickfängern – Spiegelungen, Muster, Schatten.
2. Dynamik für die Würze (ca. 30%)
- Beschreibung: Leichte Kamerabewegungen, um das Bild lebendiger zu machen.
- Ziel: Tiefe schaffen, Energie reinbringen.
- Technik:
- Weiche Bewegungen: Nutze Gimbal, Slider oder gleichmäßige Handführung.
- Tracking: Begleite Personen oder Objekte in Bewegung.
- Vordergrund: Lass etwas nah an der Linse vorbeiziehen (z. B. Blätter, Türen).
- Tipp: Schwenke oder fahre auf ein wichtiges Detail zu, um Spannung aufzubauen.
3. Wow-Momente: Kreativität (ca. 10%)
- Beschreibung: Die mutigen, auffälligen Shots für Gänsehaut.
- Ziel: Erinnerungswürdige Akzente setzen.
- Technik:
- Perspektiven: Bodennah, aus der Vogelperspektive oder durch Objekte hindurch filmen.
- Bewegung: Schnelle Kameraschwenks, Rotationen oder Zoomeffekte.
- Spielereien: Nutze Reflektionen, Gegenlicht, Silhouetten oder Farbkontraste.
- Tipp: Probiere etwas aus, das ungewöhnlich ist – sei mutig!
Das Wichtigste für den Drehort:
- Totale: Um die Szenerie zu zeigen und Zuschauer zu orientieren.
- Halbtotale und Close-Ups: Um Personen und Emotionen einzufangen.
- Details: Hände, Füße, Augen, Objekte – sie machen die Szene lebendig.
- Atmo-Shots: Leere Räume, Landschaften, Menschen in der Ferne.
Profi-Tipps vom Set:
- Safety Shots zuerst: Immer erstmal einfache, stabile Einstellungen sichern.
- Drehplan: Halte dich an die Struktur, aber sei flexibel für spontane Ideen.
- Technik checken: Fokus, Belichtung, Ton – alles doppelt kontrollieren.
- Mach mehr als nötig: Der Cutter wird dir danken.
Erinnerung: Es ist nicht die Technik, die zählt, sondern die Geschichte, die du erzählst. 🎥
Welche Geschichte trägt Ihren Film?
Was sollten Kunden über Ihr Unternehmen verstehen – und woran lässt sich das konkret zeigen? In einem unverbindlichen Gespräch prüfen wir, welche Menschen, Arbeitsweisen und Beispiele einen glaubwürdigen Film tragen können. Wir klären, welche Erzählform zur Aufgabe passt und welcher Aufwand für Dreh und gewünschte Fassungen erforderlich wäre.