Glossar – Zentrale Begriffe aus Coaching, Führung, Marketing, Medien und KI
In diesem Glossar haben wir die wichtigsten Begriffe aus den Bereichen Marketing, Webdesign, Video, Fotografie, Coaching, Business Coaching, Unternehmensberatung und Künstliche Intelligenz zusammengefasst. Es dient als Orientierung zu den Themen, mit denen wir uns in unserer täglichen Arbeit beschäftigen – verständlich erklärt, praxisnah und ohne Fachjargon.
Coaching & Führung
- Agiles Coaching
- Coaching-Ansatz, der Unternehmen und Teams unterstützt, agile Methoden (z. B. Scrum, Kanban) erfolgreich einzuführen und umzusetzen.
- Authentizität
- Im Coaching und in der Kommunikation entscheidend: echte, unverstellte Haltung und Sprache, die Vertrauen schafft.
- Business Coaching
- Prozessbegleitung von Unternehmer:innen und Führungskräften zur Entwicklung von Klarheit, Entscheidungsfähigkeit und Selbstführung.
- Coaching
- Begleitender Prozess, bei dem Menschen durch Fragen, Feedback und Reflexion zu mehr Klarheit, Lösungen und Eigenverantwortung gelangen.
- Coaching-Prozess
- Strukturierter Ablauf, meist mit Zielklärung, Analyse, Intervention, Reflexion und Transfer in den Alltag.
- Coaching-Ziel
- Klar formuliertes, überprüfbares Anliegen, das im Coaching erreicht werden soll.
- Entscheidungsfindung
- Strukturierter Prozess zur Auswahl tragfähiger Handlungsoptionen unter Unsicherheit.
- Executive Coaching
- Coaching speziell für Führungskräfte mit Fokus auf Leadership, Kommunikation, Wirkung und Strategie.
- Executive Presence
- Gesamte Wirkung einer Führungskraft: Haltung, Auftreten, Sprache, Klarheit und Präsenz in entscheidenden Situationen.
- Führung (Leadership)
- Die Fähigkeit, Menschen zu orientieren, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für Ergebnisse und Beziehungen zu übernehmen.
- Führungsstil
- Art und Weise, wie Führung ausgeübt wird (z. B. situativ, kooperativ, autoritativ, transformational).
- Lebensbalance (Work-Life-Balance)
- Ausgewogenheit zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen.
- Mentoring
- Begleitung durch eine erfahrene Person, die Wissen, Erfahrung und Orientierung weitergibt.
- Mindset-Coaching
- Arbeit an inneren Haltungen, Glaubenssätzen und Denkmustern, die Verhalten und Entscheidungen beeinflussen.
- Neurocoaching
- Coaching-Ansatz, der Erkenntnisse aus der Hirnforschung zur Erklärung von Verhalten und Veränderung nutzt.
- Rollenklärung
- Klärung von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Erwartungen innerhalb einer Rolle (z. B. als Führungskraft).
- Selbstführung (Self-Leadership)
- Fähigkeit, sich selbst Ziele zu setzen, Prioritäten zu halten und konsequent zu handeln.
- Selbstreflexion
- Bewusste Auseinandersetzung mit eigenen Motiven, Entscheidungen und Verhaltensmustern.
- Sparring
- Reflektierender Austausch auf Augenhöhe, oft zwischen Führungskraft und Coach/Berater zur Klärung von Strategie, Haltung und Entscheidungen.
- Supervision
- Begleitung von Teams oder Einzelpersonen zur Reflexion und Verbesserung der professionellen Arbeit, oft im psychosozialen Kontext.
Unternehmensberatung & Organisation
- Change Management
- Strukturierter Prozess zur Planung und Begleitung von Veränderungsprozessen in Organisationen.
- Change-Kommunikation
- Gezielte Kommunikation in Veränderungsprozessen, um Orientierung, Akzeptanz und Vertrauen zu fördern.
- Leistungsindikatoren (KPIs)
- Messgrößen zur Bewertung von Erfolg und Fortschritt, z. B. Umsatz, Anfragen, Conversion oder Durchlaufzeiten.
- Organisationsentwicklung
- Gezielte Weiterentwicklung von Strukturen, Kultur, Rollen und Zusammenarbeit in Unternehmen.
- Positionierung
- Klare strategische Festlegung, wofür ein Unternehmen oder eine Person steht – und wofür nicht.
- Stakeholder
- Personen oder Gruppen, die Einfluss auf ein Projekt/Unternehmen haben oder davon betroffen sind.
- Strategie
- Langfristige Ausrichtung, um Ziele systematisch zu erreichen – inklusive Prioritäten, Entscheidungen und Verzicht.
- Unternehmensberatung
- Externe Unterstützung bei Strategie, Struktur, Prozessen oder Veränderungsvorhaben – häufig mit konkreten Handlungsempfehlungen.
- Unternehmenskultur
- Geteilte Werte, Normen und Verhaltensweisen, die Zusammenarbeit und Entscheidungen im Alltag prägen.
- Zielkonflikt
- Spannungsfeld zwischen widersprüchlichen Zielen (z. B. Wachstum vs. Qualität, Tempo vs. Sorgfalt).
Marketing & Vertrieb
- Affiliate-Marketing
- Werbemethode, bei der Partner (Affiliates) Produkte/Dienstleistungen bewerben und im Gegenzug eine Provision erhalten.
- Brand Equity (Markenwert)
- Wahrgenommener Mehrwert einer Marke durch Bekanntheit, Vertrauen und positive Erfahrungen.
- Call to Action (CTA)
- Aufforderung an Zielgruppen, eine konkrete Handlung auszuführen (z. B. „Jetzt anmelden“).
- Content-Marketing
- Strategie, bei der mit relevanten Inhalten Aufmerksamkeit, Vertrauen und Kundenbindung aufgebaut werden.
- Conversion Rate
- Prozentsatz der Website-Besucher, die eine gewünschte Handlung ausführen (z. B. Anfrage, Kauf, Anmeldung).
- Customer Journey
- Alle Kontaktpunkte, die ein Kunde mit einer Marke/einem Unternehmen erlebt – von der ersten Wahrnehmung bis zur Entscheidung.
- Customer Relationship Management (CRM)
- Software-gestützte Verwaltung von Kundenbeziehungen, Kontakten, Aufgaben und Vertriebsprozessen.
- Digital Marketing
- Online-Marketing über Suchmaschinen, Social Media, E-Mail, Content und digitale Anzeigen.
- Distribution
- Kanäle, über die Inhalte verbreitet werden (z. B. YouTube, Social Media, Newsletter).
- Influencer-Marketing
- Zusammenarbeit mit Personen, die in sozialen Medien Reichweite und Einfluss haben.
- Market Segmentation (Marktsegmentierung)
- Aufteilung eines Marktes in Zielgruppen mit ähnlichen Eigenschaften oder Bedürfnissen.
- Personal Branding
- Aufbau einer individuellen Personenmarke: wofür man steht, wie man wahrgenommen wird, wie man kommuniziert.
- Return on Investment (ROI)
- Verhältnis zwischen eingesetzten Mitteln und erzieltem Gewinn bzw. Nutzen.
- Unique Selling Proposition (USP)
- Alleinstellungsmerkmal eines Produkts oder Angebots – der Grund, warum jemand genau dort kauft.
- Viral Marketing
- Inhalte, die sich über soziale Netzwerke stark verbreiten, weil Menschen sie freiwillig teilen.
- Zielgruppe
- Definierte Personengruppe, die mit einer Botschaft oder einem Angebot angesprochen wird.
Web & Digital
- Barrierefreiheit (Accessibility)
- Gestaltung von Webseiten und Medieninhalten so, dass sie für Menschen mit Einschränkungen nutzbar sind.
- Benutzerfreundlichkeit (Usability)
- Maß, wie einfach und intuitiv eine Website oder Software genutzt werden kann.
- Benutzeroberfläche (UI)
- Visuelle Oberfläche einer Anwendung/Website, über die Nutzer interagieren (Buttons, Menüs, Formulare).
- Content Management System (CMS)
- Software zur Verwaltung von Webseiten-Inhalten (z. B. WordPress, TYPO3, inCMS).
- Domain
- Eindeutige Internetadresse einer Website.
- E-Commerce
- Elektronischer Handel: Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen online.
- Hosting
- Service, der Speicherplatz und technische Infrastruktur für Webseiten bereitstellt.
- Mockup
- Vorab-Visualisierung einer Website oder eines Designs, um Aufbau und Wirkung zu testen.
- Navigation
- Struktur einer Website, die Orientierung bietet und Inhalte zugänglich macht.
- Responsive Design
- Webdesign, das sich automatisch an verschiedene Endgeräte und Bildschirmgrößen anpasst.
- Search Engine Optimization (SEO)
- Optimierung einer Website für bessere Auffindbarkeit in Suchmaschinen.
- Social Media Management
- Planung, Erstellung, Veröffentlichung und Auswertung von Inhalten auf sozialen Plattformen.
- SSL-Zertifikat
- Sicherheitsstandard für verschlüsselte Datenübertragung im Web (https), wichtig für Datenschutz und Vertrauen.
- User Experience (UX)
- Gesamteindruck, den Nutzer bei der Interaktion mit einer Website oder Software haben (Gefühl, Klarheit, Reibung).
- Web Analytics
- Analyse von Nutzerverhalten auf Webseiten, z. B. Besucherzahlen, Seitenpfade, Conversion, Quellen.
- Webdesign
- Gestaltung, Struktur und technische Umsetzung einer Website – visuell und funktional.
- Wireframe
- Schematische Skizze einer Website, frühe Planungsstufe für Struktur, Inhalte und Prioritäten.
Foto & Video
- Auflösung (Resolution)
- Anzahl der Bildpunkte (Pixel) in einem Bild oder Video. Bestimmt Schärfe und Detailtreue; gängige Videoformate sind Full HD (1920×1080) oder 4K (3840×2160).
- Belichtung
- Menge des auf den Sensor fallenden Lichts. Beeinflusst Helligkeit und Stimmung eines Bildes oder Videos.
- Bildkomposition
- Anordnung von Bildelementen, um Blickführung und Wirkung zu gestalten.
- Bildoptimierung
- Anpassung von Bildern für das Web, um Qualität und Ladezeit auszubalancieren (Format, Größe, Kompression).
- Bildstabilisierung
- Techniken gegen Verwacklungen, z. B. Gimbal, Stativ oder kamerainterne Stabilisierung.
- Drehbuch
- Schriftliche Grundlage für Film- und Videoproduktionen: Inhalt, Szenen, Aussagen, Ablauf.
- Farbkorrektur (Color Correction)
- Anpassung von Farben im Nachhinein, um eine konsistente, natürliche Bildwirkung zu erreichen.
- Farbschema
- Systematische Auswahl und Kombination von Farben im Design oder Video-Look.
- Frame Rate
- Anzahl der Bilder pro Sekunde im Video (fps), beeinflusst Bewegungsdarstellung und Look.
- Green Screen
- Verfahren, bei dem ein Hintergrund (meist Grün) digital ersetzt werden kann.
- Kameraeinstellungen
- Gestaltungsmittel wie Nahaufnahme, Totale, Schwenk, Perspektive oder Brennweite.
- Motion Graphics
- Animierte Texte und Grafiken in Videos, z. B. Bauchbinden, Erklärgrafiken, Intros.
- Rendering
- Verarbeitung von Rohmaterial/Projektdateien zu einer finalen Bild- oder Videodatei.
- Schnitt (Editing)
- Zusammenstellung von Videomaterial zu einer fertigen Produktion inklusive Rhythmus, Dramaturgie und Übergängen.
- Storyboard
- Bildliche Darstellung des Ablaufs eines Videos: Szenenfolge, Bildausschnitte, Übergänge.
- Tonaufnahme
- Erfassung von Sprache, Musik oder Geräuschen für Video, Podcast oder Interview.
- Video-Produktion
- Prozess von Konzeption über Dreh und Schnitt bis zur Veröffentlichung.
- Videokonzept
- Leitidee eines Videos: Ziel, Botschaft, Zielgruppe, Aufbau, Stil und Veröffentlichungsplan.
- Voiceover
- Nachträglich aufgenommener Kommentar/Erzähltext, der ein Video erklärt oder führt.
KI & Automation
- Agent (KI-Agent)
- KI-System, das Aufgaben in mehreren Schritten selbstständig bearbeitet (z. B. recherchieren, zusammenfassen, Entwürfe erstellen) – oft mit Tools und Workflows.
- API
- Schnittstelle, über die Software-Systeme Daten austauschen; wichtig, um KI-Tools in Prozesse zu integrieren.
- Computer Vision
- Teilbereich der KI, der Bilder/Videos analysiert, z. B. Objekterkennung, Szenenverständnis, Qualitätsprüfung.
- Deep Learning
- Teilgebiet der KI mit neuronalen Netzen, genutzt z. B. für Bild- und Spracherkennung oder Textgenerierung.
- Embeddings
- Vektor-Darstellungen von Texten/Bildern, damit KI Inhalte semantisch vergleichen und wiederfinden kann.
- Fine-Tuning
- Nachtrainieren eines KI-Modells auf spezifische Daten, um es an Tonalität oder Fachdomänen anzupassen (mit Aufwand und Risiken).
- Halluzination
- Wenn eine KI plausibel klingende, aber falsche Informationen erzeugt. Muss durch Quellen, Prüfregeln und Kontext begrenzt werden.
- KI (Künstliche Intelligenz)
- Systeme, die menschenähnliche Leistungen wie Sprache, Bildverstehen oder Mustererkennung simulieren.
- KI-gestützte Automation
- Nutzung von KI, um Prozesse effizienter zu machen, z. B. Texterstellung, Auswertung, Zusammenfassungen oder Assistenz in Workflows.
- Kontextfenster
- Begrenzung, wie viel Text/Information eine KI in einem Durchlauf „im Kopf behalten“ kann; beeinflusst Ergebnisqualität.
- Large Language Model (LLM)
- Großes Sprachmodell, das Texte versteht und generiert; Grundlage vieler Chat- und Text-KI-Systeme.
- OCR (Texterkennung)
- Automatische Erkennung von Text in Bildern/PDFs, um ihn durchsuchbar und weiterverarbeitbar zu machen.
- Prompt
- Eingabe/Arbeitsauftrag an eine KI, der Ziel, Kontext, Ton und Format festlegt.
- Prompt Engineering
- Gezielte Gestaltung von Prompts, um zuverlässigere, bessere und wiederholbare Ergebnisse zu erhalten.
- RAG (Retrieval-Augmented Generation)
- Kombination aus Suche in eigenen Dokumenten und KI-Textgenerierung, damit Antworten auf belastbaren Quellen basieren.
- Speech-to-Text (STT)
- Spracherkennung, die Audio in Text umwandelt, z. B. für Transkripte von Interviews oder Meetings.
- Text-to-Speech (TTS)
- Sprachausgabe, die Text in gesprochene Sprache umwandelt, z. B. für Voiceover.
- Token
- Recheneinheit, mit der KI Text verarbeitet; beeinflusst Kosten und die Menge an verarbeitbarem Inhalt.
- Vektordatenbank (Vector Database)
- Datenbank für Embeddings, um Inhalte semantisch zu suchen und in RAG-Systemen effizient bereitzustellen.
- Workflow Automation
- Automatisierung wiederkehrender Arbeitsschritte (z. B. mit Zapier/Make/Skripten), oft kombiniert mit KI für Text, Klassifikation oder Zusammenfassungen.
- Guardrails
- Regeln und Sicherheitsmechanismen, die KI-Ausgaben begrenzen (z. B. Quellenpflicht, Tonalität, Ausschluss unerwünschter Inhalte).