Die häufigsten Fehler bei KMU-Websites
Websites von kleinen und mittleren Unternehmen weisen immer wieder ähnliche Schwachstellen auf. Viele dieser Fehler lassen sich mit überschaubarem Aufwand beheben und wirken sich direkt auf Sichtbarkeit, Vertrauen und die Zahl der eingehenden Anfragen aus. Die folgenden 24 Fehler sind nach Priorität geordnet: Zuerst die Fehler, die rechtliche Risiken bergen oder sofort Kunden kosten, dann die technischen Grundlagen, die Nutzerführung, die Sichtbarkeit bei Google und am Ende weitergehende Optimierungen. Zu jedem Fehler werden die Ursachen analysiert und konkrete, sofort umsetzbare Lösungswege beschrieben.
1. Rechtliche Mängel bei Impressum, Datenschutz und Cookie-Banner
Fehler: Das Impressum fehlt, ist unvollständig oder veraltet. Es gibt keine oder nur eine unzureichende Datenschutzerklärung. Das Cookie-Banner bietet keine echte Ablehnen-Option. Google Fonts werden von externen Google-Servern geladen, ohne dass Besucher zugestimmt haben. Google Analytics läuft ohne Einwilligung. Kontaktformulare weisen nicht auf die Datenverarbeitung hin.
Analyse: Ein fehlerhaftes oder fehlendes Impressum verstößt gegen Paragraph 5 DDG (Digitale-Dienste-Gesetz) und ist wettbewerbsrechtlich abmahnfähig. Geldbußen bis zu 50.000 Euro sind möglich. Eine Studie fand bei KMU-Websites, dass 37 Prozent kein oder kein sicheres SSL-Zertifikat haben, 13 Prozent keine Datenschutzerklärung und fast 8 Prozent ein unvollständiges Impressum. Häufigste Mängel sind: Telefonnummer fehlt, denn nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs ist ein reines Kontaktformular keine ausreichende direkte Kontaktmöglichkeit. Anschrift ist unvollständig oder nur ein Postfach. Geschäftsführer wird bei GmbH nicht genannt. Rechtsform ist falsch oder fehlt. Der Link zum Impressum im Footer ist kaum sichtbar.
Lösungsmöglichkeit: Das Impressum mit folgenden Angaben vollständig ausfüllen: vollständiger Firmenname inklusive Rechtsform, zum Beispiel „Müller GmbH", ladungsfähige Anschrift mit Straße und Hausnummer, nicht nur Postfach, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, bei eingetragenen Gesellschaften auch Registergericht und Registernummer, Namen der vertretungsberechtigten Personen, also Geschäftsführer oder Inhaber. Das Impressum muss von jeder Unterseite mit einem Klick erreichbar sein, am Ende der Seite im Footer. Eine Datenschutzerklärung mit einem kostenlosen Generator erstellen, zum Beispiel von e-recht24.de oder it-recht-kanzlei.de. Diese muss alle Tools auflisten, die Besucherdaten verarbeiten, also Analytics, Kontaktformular, Google Maps, YouTube-Videos. Das Cookie-Banner muss einen equally sichtbaren Ablehnen-Button haben wie den Zustimmen-Button. SSL-Zertifikat beim Hosting-Anbieter aktivieren lassen, meist kostenlos über Let's Encrypt. Google Fonts lokal auf dem eigenen Server speichern statt von Google laden, dafür die Schriftdateien herunterladen und über die eigene Website einbinden. Beim Kontaktformular einen Hinweis ergänzen, dass die eingegebenen Daten zur Bearbeitung der Anfrage gespeichert werden.
2. Unklare Startseitenbotschaft
Fehler: Die Startseite erklärt nicht innerhalb weniger Sekunden, was das Unternehmen anbietet, für wen es tätig ist und warum man gerade hier anfragen sollte. Stattdessen dominieren Phrasen wie „Qualität aus Tradition", „Ihr starker Partner" oder „Kompetenz, die überzeugt".
Analyse: Neue Besucher haben eine extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne. Wenn sie nach drei bis fünf Sekunden nicht verstehen, was angeboten wird, verlassen sie die Seite. Diese Unklarheit wird branchenübergreifend als der häufigste Fehler überhaupt genannt. Oft klingt die Website zudem wie jede andere in der Branche, es fehlt die Differenzierung. Viele Unternehmen glauben, ihre Website brauche nur ein moderneres Design, doch ein Designwechsel allein behebt die fehlende Klarheit nicht.
Lösungsmöglichkeit: Im obersten Bereich der Startseite, den man ohne Scrollen sieht, einen klaren Satz formulieren, der drei Fragen beantwortet: Was wird angeboten? Für wen? In welcher Region? Beispiel: „Dachdeckermeister in Regensburg und Umgebung, seit 1998" statt „Ihr starker Partner". Auf generische Phrasen vollständig verzichten. Konkrete Zahlen und Fakten nennen, zum Beispiel „über 500 abgeschlossene Dächer". Eine zweite Person bitten, die Startseite fünf Sekunden lang anzusehen und dann zu sagen, was das Unternehmen macht. Wenn sie es nicht weiß, die Überschrift überarbeiten. Den eigenen Firmennamen prominent platzieren, nicht nur als kleines Logo.
3. Fehlende mobile Optimierung
Fehler: Die Website ist nicht für Smartphones optimiert. Texte müssen gezoomt werden, Buttons liegen zu nah beieinander, Formulare sind auf dem Smartphone kaum bedienbar.
Analyse: Rund 60 bis 70 Prozent des Web-Traffics kommen von Mobilgeräten. Google bewertet Websites primär nach der Mobilversion. Über 50 Prozent der Kleinunternehmen haben keine mobilfreundliche Website. Wer mobil nicht funktioniert, verliert den Großteil potenzieller Kunden und rankt bei Google schlechter.
Lösungsmöglichkeit: Prüfen, ob die Website ein sogenanntes Responsive Design verwendet. Das bedeutet, dass sich das Layout automatisch an die Bildschirmgröße anpasst. Wenn nicht, den Webdesigner oder den Anbieter des Baukastensystems beauftragen, dies zu aktivieren. Selbst testen: Die Website auf dem eigenen Smartphone öffnen und prüfen: Lassen sich alle Texte ohne Zoomen lesen? Sind alle Buttons groß genug zum Tippen, mindestens so groß wie ein Daumennagel? Lässt sich das Kontaktformular auf dem Handy ausfüllen, ohne dass man versehentlich falsche Felder trifft? Telefonnummer als klickbaren Link einrichten, sodass beim Tippen die Wählfunktion des Handys aufgeht. Dieser Test sollte alle ein bis zwei Monate wiederholt werden, nicht nur einmal nach dem Relaunch.
4. Zu lange Ladezeiten
Fehler: Die Website lädt länger als drei Sekunden, besonders auf Mobilgeräten. Viele KMU-Websites weisen Ladezeiten von fünf bis zehn Sekunden auf.
Analyse: 53 Prozent der mobilen Besucher verlassen eine Seite, wenn sie länger als drei Sekunden lädt. Jede weitere Sekunde über drei Sekunden erhöht die Absprungrate um etwa 20 Prozent. Die Ladegeschwindigkeit ist zudem ein direkter Google-Rankingfaktor. Hauptursachen sind unkomprimierte Bilder in Originalgröße, zu viele Plugins und externe Skripte, billiges Hosting und fehlende Zwischenspeicherung von Seiten.
Lösungsmöglichkeit: Zunächst messen: Die Website unter pagespeed.web.dev (kostenloses Tool von Google) eingeben. Das Tool zeigt die Ladezeit und gibt konkrete Verbesserungsvorschläge. Die wichtigsten Schritte: Alle Bilder vor dem Hochladen verkleinern. Dafür ein kostenloses Tool wie tinypng.com nutzen, das Bilddateien auf ein Fünftel der Größe reduziert, ohne dass die Qualität sichtbar leidet. Das Format WebP verwenden statt JPEG oder PNG, moderne Baukastensysteme und CMS können das automatisch. Nicht mehr benötigte Plugins löschen, nicht nur deaktivieren. Beim Hosting-Anbieter fragen, ob die Zwischenspeicherung von Seiten aktiviert ist, falls nicht, ein Plugin wie WP Super Cache (für WordPress) installieren. Wenn das Hosting sehr langsam ist, zu einem Anbieter mit Managed-WordPress-Hosting wechseln. Ziel: Ein PageSpeed-Score von mindestens 80 auf Mobilgeräten.
5. Fehlende Call-to-Actions
Fehler: Die Website präsentiert Informationen, fordert Besucher aber nicht gezielt zu einer Handlung auf. Kontaktbuttons sind versteckt, unauffällig oder generisch formuliert wie „Kontakt" oder „Mehr erfahren". Oft konkurrieren mehrere Handlungsaufforderungen miteinander, oder Kaufaufforderungen kommen zu früh, bevor Vertrauen aufgebaut wurde.
Analyse: Rund 80 Prozent aller KMU-Websites bringen kaum messbare Ergebnisse, weil es an klaren Handlungsaufforderungen mangelt. Besucher finden keinen offensichtlichen nächsten Schritt und verlassen die Seite, ohne Kontakt aufzunehmen. Die Website ist fertig und sieht gut aus, aber das Telefon bleibt stumm.
Lösungsmöglichkeit: Auf jeder wichtigen Seite genau eine Hauptaktion festlegen, also das, was der Besucher als Nächstes tun soll. Beispiel: Auf der Startseite „Jetzt Beratung vereinbaren", auf der Leistungsseite „Angebot anfordern", auf der Kontaktseite „Nachricht senden". Für diese Aktion einen Button gestalten, der sich farblich deutlich vom Rest der Seite abhebt, zum Beispiel in einer Kontrastfarbe wie Orange oder Grün, wenn die Website ansonsten Blau verwendet. Den Button im oberen Bereich der Seite platzieren, ohne dass man scrollen muss. Den Text handlungsorientiert formulieren, also „Jetzt Beratung vereinbaren" oder „Kostenloses Angebot anfordern" statt nur „Kontakt" oder „Mehr erfahren". Nicht mehr als eine Hauptaktion pro Seite, sonst wird der Besucher verwirrt. Auf den ersten Schritt folgt Vertrauensaufbau durch Referenzen und Beschreibung der Leistung, erst dann die nächste Aufforderung zur Kontaktaufnahme.
6. Versteckte Kontaktmöglichkeiten
Fehler: Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind nur auf einer Kontakt-Unterseite zu finden. Das Kontaktformular ist drei Klicks entfernt und mit zu vielen Pflichtfeldern versehen.
Analyse: Jede Hürde zwischen Besucher und Kontaktaufnahme kostet Anfragen. Bei Dienstleistungsunternehmen gehört die Telefonnummer in den Kopfbereich jeder Seite, auf Mobilgeräten tippbar, mit einem kurzen Formular als Alternative. Wer seine Kontaktdaten versteckt, verliert Interessenten, die längst bereit wären, anzufragen.
Lösungsmöglichkeit: Telefonnummer und E-Mail-Adresse im oberen oder unteren Bereich jeder Seite platzieren, damit sie auf jeder Unterseite sichtbar sind. Auf Mobilgeräten die Telefonnummer als klickbaren Link einrichten, sodass beim Tippen die Wählfunktion des Handys aufgeht. Das Kontaktformular auf maximal drei Felder reduzieren: Name, Kontaktmöglichkeit (E-Mail oder Telefon) und Nachricht. Keine Pflichtfelder für Firmenname, Straße, PLZ oder andere Details, die für die erste Anfrage nicht nötig sind. Einen Hinweis auf die zu erwartende Antwortzeit geben, zum Beispiel „Wir antworten innerhalb von 24 Stunden". Einen Kontakt-Button auf jeder Seite sichtbar platzieren.
7. Mangelnde lokale SEO
Fehler: Kein oder unvollständiges Google Business Profil. Inkonsistente Angaben zu Name, Adresse und Telefonnummer in verschiedenen Verzeichnissen. Keine lokalisierten Suchbegriffe auf der Website. Keine lokalen Unterseiten für einzelne Städte. Keine Einträge in Branchenverzeichnissen.
Analyse: Ohne vollständiges Google Business Profil fehlt das Unternehmen im Google Maps 3-Pack, also den drei prominenten Ergebnissen, die bei lokalen Suchanfragen wie „Dachdecker Regensburg" ganz oben erscheinen. Inkonsistente Kontaktdaten verwirren Google und schwächen das lokale Ranking. Viele KMU haben keinen regionalen Bezug auf der Website, obwohl ihre Kunden lokal suchen.
Lösungsmöglichkeit: Ein Google Business Profil unter business.google.com kostenlos anlegen. Alle Felder ausfüllen: Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Beschreibung der Leistungen, Website-URL. Mindestens zehn echte Fotos hochladen: vom Geschäft, vom Team, von Aufträgen. Die richtige Hauptkategorie wählen, zum Beispiel „Dachdecker" und nicht nur „Bauunternehmen". Regelmäßig Beiträge im Profil veröffentlichen, zum Beispiel Angebote oder Neuigkeiten. Die Kontaktdaten auf der Website, bei Google, in Branchenverzeichnissen und in Social Media exakt gleich schreiben, also denselben Firmennamen, dieselbe Adresse und dieselbe Telefonnummer. Auf der Website den Ortsnamen in Überschriften und Texten verwenden, zum Beispiel „Dachdecker in Regensburg" auf der Startseite. Für jeden Standort oder jede bediente Stadt eine eigene Unterseite erstellen mit individuellem Text, nicht nur den Ortsnamen austauschen. In relevanten Branchenverzeichnissen eintragen, zum Beispiel Gelbe Seiten, Das Örtliche oder branchenspezifische Verzeichnisse.
8. Fehlende SEO-Grundlagen
Fehler: Keine oder identische Kurztexte, die in Google-Suchergebnissen unter dem Link angezeigt werden. Fehlende Hauptüberschriften. Dürftige Texte auf Leistungsseiten mit nur 50 bis 150 Wörtern. Dieselben Texte auf mehreren Seiten. Keine internen Links. Keine Sitemap. Kein SSL-Zertifikat aktiv.
Analyse: Eine Studie zeigt, dass 95 Prozent aller KMU-Websites schlecht optimiert sind und kaum Sichtbarkeit erzielen. Fehlende Kurztexte führen dazu, dass Google selbst einen Text auswählt, oft einen unpassenden, was die Klickrate senkt. Nur 43 Prozent der KMU-Websites sind SSL-gesichert. Ohne SSL rankt die Website bei Google automatisch schlechter und der Browser zeigt eine Warnung an.
Lösungsmöglichkeit: Für jede wichtige Seite einen eigenen Kurztext mit 120 bis 155 Zeichen schreiben, der in den Google-Ergebnissen erscheint. Dieser Text soll den Hauptnutzen nennen und zum Klicken einladen. In WordPress lässt sich das mit einem kostenlosen Plugin wie Yoast SEO oder Rank Math erledigen, dort gibt es für jede Seite ein Eingabefeld dafür. Jede Seite braucht genau eine Hauptüberschrift, in der das Hauptthema der Seite steht, zum Beispiel „Dachdecker in Regensburg". Leistungsseiten mit mindestens 300 bis 500 Wörtern ausbauen, die erklären, was genau angeboten wird, für wen es geeignet ist und wie der Ablauf ist. SSL-Zertifikat beim Hosting-Anbieter aktivieren, meist kostenlos über Let's Encrypt. Die URL der Website sollte mit https:// beginnen, nicht mit http://. Eine Sitemap beim Hosting-Anbieter oder Webdesigner anfordern und in der Google Search Console einreichen. Die Google Search Console unter search.google.com/search-console kostenlos einrichten, um zu sehen, bei welchen Suchbegriffen die Website bereits gefunden wird und ob es technische Fehler gibt.
9. Fehlende Barrierefreiheit
Fehler: Die Website ist nicht barrierefrei. Es fehlen Alternativtexte bei Bildern, unzureichende Farbkontraste, keine Tastaturbedienbarkeit, fehlerhafte Überschriftenhierarchien, fehlende Beschriftungen bei Formularfeldern, unklare Linktexte wie „Hier klicken".
Analyse: 93 Prozent der KMU-Websites z.B. in Österreich verstoßen auf der Startseite gegen die Mindestanforderungen an Barrierefreiheit. 88 Prozent aller Websites sind nicht vollständig konform. 74,6 Prozent haben unzureichende Farbkontraste, 68,7 Prozent benennen Links unklar und 47 Prozent weisen fehlerhafte Überschriftenhierarchien auf. Seit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, das seit dem 28. Juni 2025 gilt, sind digitale Produkte barrierefrei zu gestalten, auch für private Anbieter.
Lösungsmöglichkeit: Zunächst einen kostenlosen Test durchführen: Die Website unter wave.webaim.org eingeben. Das Tool zeigt direkt auf der Website, welche Barrieren bestehen. Die wichtigsten Schritte: Bei jedem Bild einen Alternativtext eingeben, also eine kurze Beschreibung des Bildinhalts für Menschen, die das Bild nicht sehen können, maximal 80 Zeichen. In WordPress oder anderen Systemen gibt es beim Hochladen eines Bildes ein Feld „Alternativtext". Farbkontraste prüfen: Dunkler Text auf hellem Hintergrund oder umgekehrt. Ein kostenloses Tool wie webaim.org/resources/contrastchecker zeigt, ob der Kontrast ausreicht, mindestens 4,5 zu 1. Überschriften in der richtigen Reihenfolge verwenden: Erst H1 für die Hauptüberschrift, dann H2 für Zwischenüberschriften, dann H3. Keine Stufe überspringen. Linktexte so schreiben, dass man ohne Kontext weiß, wohin der Link führt, also „Unsere Leistungen" statt „Hier klicken". Tastatur-Test: Die Maus weglegen und nur mit der Tab-Taste durch die Website navigieren. Wenn ein Element nicht erreichbar ist, muss es repariert werden.
10. Keine klaren Leistungsseiten
Fehler: Alle Leistungen werden auf einer einzigen Services-Seite gesammelt, statt für jede Leistung eine eigene Seite zu erstellen.
Analyse: Eine einzelne Seite, die zehn verschiedene Leistungen auflistet, kann nicht mit Wettbewerbern konkurrieren, die jeder Leistung eine eigene Seite widmen. Google kann bei Sammelseiten nicht erkennen, worum es auf der Seite genau geht, und die Seiten ranken für keine spezifische Suchanfrage. Jede Leistung verdient eine eigene Seite mit eigenem Themenschwerpunkt.
Lösungsmöglichkeit: Für jede Leistung eine eigene Seite erstellen. Zum Beispiel: Statt einer Seite „Unsere Leistungen" mit zehn Stichpunkten, zehn einzelne Seiten: „Dachdeckung", „Dachsanierung", „Photovoltaik" und so weiter. Jede Seite sollte mindestens 300 bis 500 Wörter enthalten und erklären: Was genau wird gemacht? Für wen ist es geeignet? Wie läuft der Ablauf ab? Was kostet es ungefähr? Auf der Startseite die einzelnen Leistungen verlinken. Jede Leistungsseite bekommt einen eigenen Seitentitel und eine eigene Beschreibung für die Google-Suche. Die Seiten untereinander verlinken, zum Beispiel auf der Seite „Dachsanierung" auf „Photovoltaik" hinweisen, wenn das zusammenpasst.
11. Unübersichtliche Navigation
Fehler: Überladene Menüs mit zu vielen Ebenen, kryptische Bezeichnungen mit internen Fachbegriffen, fehlende logische Struktur. Besucher finden den Weg nicht und fühlen sich verloren.
Analyse: Wenn Besucher raten müssen, wo sie klicken sollen, brechen sie ab. Oft werden Menüpunkte mit internen Begriffen statt mit der Sprache der Kunden benannt. Eine überladene Navigation führt zu höheren Absprungraten und weniger Anfragen.
Lösungsmöglichkeit: Das Hauptmenü auf fünf bis sieben Punkte reduzieren. Beispiele für eine klare Struktur: Start, Leistungen, Über uns, Referenzen, Kontakt. Bezeichnungen so wählen, dass die Kunden sie verstehen, nicht die Mitarbeiter. Statt „Facility Management" lieber „Gebäudeservice" schreiben. Die Seitenstruktur so flach wie möglich halten: Von der Startseite soll man jede wichtige Seite mit maximal zwei Klicks erreichen. Navigationspfade oben auf der Seite einrichten wie „Start / Leistungen / Dachdeckung", die zeigen, wo man sich gerade befindet. Bei mehr als 20 Unterseiten eine Suchfunktion einbauen. Das Menü auf dem Smartphone testen: Lässt es sich problemlos mit dem Daumen bedienen?
12. Fehlende Vertrauenssignale
Fehler: Behauptungen wie „vertraut von Hunderten Kunden" ohne Belege. Keine Bewertungen, keine Referenzen, keine Fotos echter Aufträge, keine Zertifikate oder Auszeichnungen.
Analyse: Jede Vertrauensbehauptung braucht ihren Beleg. Besucher erkennen Behauptungen ohne Nachweis schnell und interpretieren sie als „versteckt etwas". Dies ist besonders bei KMU relevant, wo persönliches Vertrauen entscheidend ist. Eine Website ohne Beweise wirkt weniger etabliert und seriös.
Lösungsmöglichkeit: Echte Kundenstimmen sammeln, mit Namen und Foto, und auf einer eigenen Referenzseite oder auf der Startseite zeigen. Bewertungen bei Google aktiv einholen: Zufriedene Kunden nach Auftragsabschluss bitten, eine Bewertung abzugeben, und einen Link zum Google Business Profil mitschicken. Diese Bewertungen dann auf der Website einbinden, entweder über ein kostenloses Widget oder als Screenshot. Fotos echter Aufträge zeigen: Vorher-Nachher-Bilder, Bilder vom laufenden Projekt, vom fertigen Ergebnis. Zertifikate, Mitgliedschaften bei Innungen oder Verbänden und Auszeichnungen als Bild auf der Website platzieren, am besten auf der Startseite oder einer eigenen „Über uns"-Seite.
13. Unternehmensfokus statt Kundenfokus
Fehler: Die Startseite ist voll von Wir-Sätzen: „Wir bieten", „Wir sind", „Wir haben", „Über uns". Die Perspektive des Kunden und sein Nutzen kommen nicht vor. Zu viel Fachjargon statt Kundensprache.
Analyse: Besucher kommen nicht, um das Unternehmen kennenzulernen, sondern um ein Problem zu lösen. Eine Startseite, die sich selbst darstellt statt den Kundennutzen zu kommunizieren, erzeugt keine emotionale Verbindung und keine Anfragen. Wenn Besucher die Fachsprache nicht verstehen, springen sie ab.
Lösungsmöglichkeit: Alle Texte durchgehen und Wir-Sätze in Sie-Sätze umformulieren. Statt „Wir bieten Dachdeckung" schreiben: „Sie brauchen ein neues Dach? Wir kümmern uns darum." Vor der eigenen Leistung zuerst das Problem des Kunden benennen: „Ihr Dach ist undicht? Wir reparieren es zuverlässig." Fachjargon durch alltagssprachliche Begriffe ersetzen. Statt „Tiefbau und Erdbewegung" lieber „Wir graben und planieren Ihr Grundstück". Nutzen statt Eigenschaften in den Vordergrund stellen: „Sparen Sie 30 Prozent Heizkosten" statt „Wärmepumpen-Installation". Texte einer Person geben, die nicht in der Branche arbeitet, und fragen, ob alles verständlich ist.
14. Veraltete Inhalte
Fehler: Der letzte Blogbeitrag ist aus 2023. Öffnungszeiten sind nicht aktuell. Das Teamfoto zeigt ehemalige Mitarbeiter. Produktinformationen sind veraltet.
Analyse: Veraltete Inhalte senden negative Signale an Nutzer und Suchmaschinen. Ein vernachlässigter Blog mit drei Beiträgen, der letzte aus 2023, signalisiert aktiv, dass sich niemand um die Website kümmert. Das ist schlimmer als gar kein Blog. Veraltete Informationen sind laut Studie das häufigste Problem bei KMU-Websites überhaupt.
Lösungsmöglichkeit: Einmal pro Jahr alle Seiten durchgehen und prüfen: Sind die Preise noch aktuell? Stimmen die Öffnungszeiten? Sind die Mitarbeiter noch im Team? Sind die beschriebenen Leistungen noch aktuell? Wenn ein Blog existiert, aber nicht regelmäßig gepflegt wird: Entweder einen realistischen Rhythmus festlegen, zum Beispiel ein Beitrag pro Monat, und einhalten. Oder den Blog komplett entfernen. Ein Blog, der seit über einem Jahr nicht aktualisiert wurde, schadet mehr als er nutzt. Alte Beiträge, die nicht mehr relevant sind, löschen oder aktualisieren. Eine Person im Unternehmen benennen, die für die Inhalte verantwortlich ist. Einen Redaktionsplan erstellen: Was wird wann aktualisiert?
15. Stock-Fotos statt echter Bilder
Fehler: Die Website verwendet durchgehend Stock-Fotos: Händeschütteln, Headsets, jemand anderes Firmenwagen. Kein echtes Bild des Unternehmens, der Mitarbeiter oder der Aufträge.
Analyse: Besucher erkennen Stock-Fotos sofort und registrieren dies als „versteckt etwas". Authentische Fotos bauen Vertrauen auf, Stock-Fotos wirken austauschbar und generisch. Ein Nachmittag mit echten Fotos, von Aufträgen, Räumlichkeiten, Team und Firmenwagen, übertrifft jede Bildbibliothek.
Lösungsmöglichkeit: Eigene Fotos machen. Das reicht völlig aus, es müssen keine professionellen Werbefotos sein. Folgende Motive aufnehmen: das Team bei der Arbeit, das Gebäude oder Büro, den Firmenwagen mit Logo, Aufträge im Fortschritt, fertige Projekte. Die Fotos mit dem Smartphone aufnehmen, aber auf gutes Licht achten. Bilder in einem ordentlichen Format speichern und vor dem Hochladen verkleinern, zum Beispiel mit tinypng.com. Wenn Budget vorhanden ist, einen halben Tag mit einem professionellen Fotografen investieren, das reicht für genug Material für ein bis zwei Jahre. Stock-Fotos nur dort verwenden, wo authentische Bilder nicht möglich sind, und dann sorgfältig auswählen, keine Klischees.
16. Ignorierte Bewertungen
Fehler: Keine Bewertungen auf der Website oder im Google Business Profil. Negative Bewertungen werden ignoriert und nicht beantwortet. Es gibt keinen Prozess, um zufriedene Kunden um Bewertungen zu bitten.
Analyse: Bewertungen sind ein wichtiger lokaler Rankingfaktor und ein zentrales Vertrauenssignal. Mindestens 25 Google-Bewertungen verbessern das Google Maps Ranking nachweislich. Ignorierte negative Bewertungen signalisieren potenziellen Kunden Gleichgültigkeit. Unternehmen ohne Bewertungen wirken weniger etabliert.
Lösungsmöglichkeit: Einen systematischen Prozess aufbauen: Nach jedem erfolgreich abgeschlossenen Auftrag den Kunden persönlich bitten, eine Bewertung bei Google abzugeben. Dafür einen Link zum eigenen Google Business Profil per E-Mail mitschicken, den der Kunde direkt anklicken kann. Ziel: Mindestens 25 Bewertungen. Auf alle Bewertungen antworten, positive wie negative. Bei positiven Bewertungen sich bedanken. Bei negativen Bewertungen professionell reagieren: Fehler eingestehen, falls einer gemacht wurde, und eine Lösung anbieten. Die Antwort zeigt anderen Interessenten, dass das Unternehmen Feedback ernst nimmt. Die besten Bewertungen als Zitat auf der Website einbinden.
17. Website als Einmalprojekt behandelt
Fehler: Die Website wird einmal erstellt und danach über Jahre unverändert gelassen. Keine regelmäßige Wartung, keine Updates, kein Monitoring.
Analyse: Eines der größten Probleme ist, eine Website als etwas zu betrachten, das einmal gebaut und dann jahrelang unangetastet gelassen wird. Das Tagesgeschäft hat Vorrang, und eine technisch noch erreichbare Website vermittelt keinen akuten Handlungsdruck. Interessenten vergleichen Anbieter aber innerhalb weniger Minuten und erwarten eine aktuelle, funktionierende Website. Fehlende Wartung birgt zudem Sicherheitsrisiken, da veraltete Systeme und Plugins ein häufiges Einfallstor für Hackerangriffe sind.
Lösungsmöglichkeit: Die Website als fortlaufendes Projekt verstehen. Folgende Aufgaben regelmäßig erledigen: Einmal pro Monat alle Updates des Systems und der Plugins durchführen. Einmal pro Quartal die wichtigsten Seiten auf Aktualität prüfen. Einmal pro Jahr einen vollständigen Content-Audit durchführen. Backups einrichten: Beim Hosting-Anbieter eine automatische tägliche Sicherung aktivieren. Eine Person im Unternehmen benennen, die für die Website verantwortlich ist. Wenn intern niemand die Zeit hat, einen Wartungsvertrag mit einer Webagentur abschließen, der monatliche Updates und Prüfungen umfasst.
18. Fehlende interne Verlinkung
Fehler: Es gibt kaum oder keine internen Links zwischen den Seiten. Wichtige Seiten sind nur über das Menü erreichbar, mit vielen Klicks. Es existieren verwaiste Seiten, die von keiner anderen Seite verlinkt werden.
Analyse: Interne Links helfen Google, die Seitenstruktur zu verstehen und wichtige Seiten zu erkennen. Fehlende interne Verlinkung führt dazu, dass Seiten schlecht indexiert werden und weniger gut ranken. Strukturierte Daten, also maschinenlesbare Zusatzinformationen im Code, ersetzen laut Google keine internen Links.
Lösungsmöglichkeit: In jedem Text auf verwandte Seiten verlinken. Zum Beispiel auf der Seite über Dachdeckung einen Link setzen zur Seite über Dachsanierung, wenn das thematisch passt. Die Links in den Fließtext einbauen, nicht nur im Menü. Wichtige Seiten mit maximal zwei bis drei Klicks von der Startseite erreichbar machen. Navigationspfade wie „Start / Leistungen / Dachdeckung" auf allen Seiten aktivieren. Verwaiste Seiten finden: Ein kostenloses Tool wie Screaming Frog (in der kostenlosen Version bis 500 Seiten) eingeben und prüfen, welche Seiten von keiner anderen Seite verlinkt sind. Diese dann verlinken oder löschen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.
19. Unprofessionelle Domain und E-Mail-Adresse
Fehler: Die Website läuft unter einer kostenlosen Subdomain, zum Beispiel meinbusiness.wordpress.com. E-Mails werden über Gmail, Web.de oder GMX versendet, statt eine eigene Domain zu nutzen.
Analyse: Eine unprofessionelle Domain und E-Mail-Adresse signalisieren mangelnde Professionalität und Ernsthaftigkeit. Interessenten verlieren Vertrauen, besonders bei B2B-Anfragen. Die eigene Domain ist zudem Voraussetzung für seriöses E-Mail-Marketing und besseres SEO-Ranking.
Lösungsmöglichkeit: Eine eigene Domain registrieren, zum Beispiel firma-mueller.de. Das kostet etwa 10 bis 20 Euro pro Jahr. Dafür einen Anbieter wie IONOS, Strato oder checkdomain nutzen. Beim selben Anbieter E-Mail-Postfächer auf der eigenen Domain einrichten, zum Beispiel y6KlraSLraK5pqrmpr6up6euueWvrg@nospam. Alle geschäftlichen E-Mails künftig von dieser Adresse versenden. Eine einheitliche E-Mail-Signatur mit Name, Position, Telefonnummer und Website-Link erstellen und von allen Mitarbeitern verwenden lassen.
20. Fehlende strukturierte Daten
Fehler: Es gibt keine strukturierten Daten auf der Website. Das sind unsichtbare Zusatzinformationen im Quellcode, die Google helfen, den Inhalt einer Seite besser zu verstehen und in den Suchergebnissen ansprechender darzustellen, zum Beispiel mit Sterne-Bewertungen, Öffnungszeiten oder ausgeklappten FAQ direkt im Suchergebnis.
Analyse: Diese erweiterten Darstellungen in den Google-Suchergebnissen erhöhen die Klickrate deutlich. Ohne strukturierte Daten bleiben diese Chancen ungenutzt. Auch für die KI-Suche, also wenn Kunden bei ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews nach einem Dienstleister fragen, werden strukturierte Daten zunehmend wichtig.
Lösungsmöglichkeit: In WordPress das kostenlose Plugin „Rank Math" oder „Yoast SEO" installieren. Beide Plugins haben eine Funktion für strukturierte Daten, die man mit wenigen Klicks aktivieren kann. Für lokale Unternehmen die Funktion „Local Business" aktivieren und Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer eintragen. Wenn eine FAQ-Seite existiert, das FAQ-Schema aktivieren. Wer kein WordPress nutzt, kann den Webdesigner bitten, die Daten einzurichten. Die Korrektheit prüfen unter search.google.com/test/rich-results, dazu einfach die URL eingeben und das Tool zeigt, ob strukturierte Daten erkannt werden.
21. Kein Tracking und keine Messung
Fehler: Es wird nicht gemessen, welche Seiten Anfragen erzeugen, woher die Besucher kommen und welche Seiten hohe Absprungraten aufweisen. Es gibt keine Analytics-Tools, kein Conversion-Tracking.
Analyse: Ohne Messung kann nicht verbessert werden. Viele KMU wissen nicht, ob ihre Website funktioniert, weil sie keine Daten erheben. Sie haben keine Erkenntnisse darüber, welche Seiten Anfragen erzeugen und welche Besucher abspringen lassen.
Lösungsmöglichkeit: Die Google Search Console unter search.google.com/search-console kostenlos einrichten. Das ist das wichtigste Tool, es zeigt, bei welchen Suchbegriffen die Website in Google gefunden wird, wie oft sie in den Ergebnissen erscheint und wie oft sie angeklickt wird. Es zeigt auch technische Fehler an. Zusätzlich Google Analytics einrichten, am besten Version 4. Dafür ein kostenloses Google-Konto nutzen. In Analytics sieht man dann, wie viele Besucher kommen, woher sie kommen, welche Seiten sie ansehen und wo sie abspringen. Wenn man datenschutzfreundliche Alternativen bevorzugt, stattdessen Matomo nutzen, das auf dem eigenen Server läuft. Conversion-Tracking einrichten: In Google Analytics festlegen, welche Aktionen als Erfolg zählen, zum Beispiel das Absenden des Kontaktformulars. So sieht man, welche Seiten tatsächlich Anfragen bringen.
22. Keine Suchfunktion auf umfangreichen Websites
Fehler: Bei Websites mit vielen Seiten oder Produkten fehlt eine interne Suchfunktion. Besucher können nur über das Menü navigieren.
Analyse: Bei umfangreichen Websites ist die Suchfunktion ein wichtiges Usability-Element. Besucher, die etwas Bestimmtes suchen und es nicht finden, brechen ab. Eine interne Suche reduziert die Absprungrate und erhöht die Verweildauer.
Lösungsmöglichkeit: Ab etwa 20 Unterseiten eine Suchfunktion einbauen. In WordPress geht das mit dem Standard-Widget „Suche" oder mit dem kostenlosen Plugin „SearchWP". Bei Baukastensystemen ist meist eine Suchfunktion bereits integriert, sie muss nur aktiviert werden. Das Suchfeld gut sichtbar im oberen Bereich der Seite platzieren. Regelmäßig die Suchanfragen auswerten: Was wird gesucht? Was wird nicht gefunden? Diese Erkenntnisse nutzen, um fehlende Inhalte zu ergänzen oder die Navigation zu verbessern.
23. Website kann nicht skalieren und nicht mitwachsen
Fehler: Die Website wurde auf einer Plattform gebaut, die keine Erweiterungen zulässt. Neue Leistungen, ein Blog, ein Online-Shop oder mehrsprachige Inhalte lassen sich nicht oder nur schwer hinzufügen.
Analyse: Einer der größten Fehler ist, eine Website als etwas zu betrachten, das einmal gebaut und dann jahrelang unangetastet gelassen wird, auch technisch. Eine Website, die nicht mitwachsen kann, wird bei jeder Erweiterung zum Problemfall und erfordert oft einen kompletten Neustart.
Lösungsmöglichkeit: Bei der Auswahl des Systems auf Erweiterbarkeit achten. WordPress ist die häufigste Wahl und lässt sich für fast alles erweitern: Blog, Shop mit WooCommerce, mehrsprachige Inhalte, Veranstaltungen. Auch TYPO3 ist geeignet, erfordert aber mehr technisches Wissen. Baukastensysteme wie Wix oder Jimdo sind einfach, aber an Grenzen gestoßen, wenn es um Shops oder individuelle Funktionen geht. Wenn absehbar ist, dass die Website wachsen wird, von Anfang an ein erweiterbares System wählen. Eine modulare Struktur aufbauen, sodass neue Leistungen als eigene Seiten hinzugefügt werden können, ohne die bestehende Struktur umzubauen. Bei einem anstehenden Relaunch einen Webdesigner explizit darauf ansprechen, dass die Website erweiterbar sein muss.
24. Fehlende Social-Media-Verknüpfung und fehlendes Bewegtbild
Fehler: Keine Verknüpfung mit Social-Media-Kanälen. Keine Videos oder Bewegtbild-Inhalte auf der Website. Die Website ist rein statisch und textbasiert.
Analyse: 92 Prozent der KMU-Websites haben kein Bewegtbild. Videos erhöhen die Verweildauer, verbessern das SEO-Ranking und bauen Vertrauen auf. Fehlende Social-Media-Präsenz bedeutet, dass dort keine Kunden erreicht werden, wo sie sich aufhalten.
Lösungsmöglichkeit: Mit einem kurzen Video starten, das das Unternehmen oder eine zentrale Leistung vorstellt, ein bis zwei Minuten lang. Das Video mit dem Smartphone aufnehmen, auf YouTube hochladen und auf der Website einbinden. Social-Media-Profile bei mindestens einer Plattform anlegen, die zur Zielgruppe passt: Instagram für visuelle Branchen wie Handwerk oder Gastronomie, LinkedIn für B2B, Facebook für regionalen Einzelhandel und Dienstleistungen. Die Social-Media-Profile auf der Website verlinken, am besten im Footer. Umgekehrt von Social Media auf die Website verlinken. Regelmäßig Inhalte teilen, zum Beispiel einmal pro Woche ein Bild von einem aktuellen Auftrag oder einen Tipp aus der Branche.
Quellen:
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Bosnar, https://www.bosnar.gmbh/wissen/fuenf-fehler-kleine-unternehmen-website
Webdesignland, https://webdesignland.at/website-usability-optimieren-kmu-oesterreich/
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Checkdomain, https://www.checkdomain.de/blog/website-cms-online-shop/haeufige-fehler-firmenwebsite/
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Dynamicmedia, https://dynamicmedia.dk/blog/website-mistakes-small-business/
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Kigazon, https://kigazon.com/blog/dsgvo-website-checkliste.html
Webgaudi, https://webgaudi.at/blog/barrierefreiheitsgesetz-wer-ist-betroffen/
Accessibility Checker, https://www.accessibilitychecker.org/de/research-papers/the-state-of-web-accessibility-in-2024-research-report/
OpenPR, https://www.openpr.de/news/1285366/Neue-Studie-deckt-auf-75-der-Websites-nicht-bereit-fuer-das-Barrierefreiheitsstaerkungsgesetz.html
One80, https://one80.agency/barrierefreiheit-fuer-websites-warum-kmu-jetzt-handeln-muessen/
Dtile Marketing, https://dtile-marketing.de/local-seo/
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