Wo suchen Azubis wirklich? Was Betriebe aus den aktuellen Zahlen lernen können

Der Betrieb postet Reels aus der Werkstatt, schaltet eine Anzeige auf Instagram und stellt die Stelle in die Lehrstellenbörse. Im September ist der Ausbildungsplatz trotzdem leer. Der Schluss liegt nahe: Die Jugendlichen wollen nicht mehr in den Beruf.

Die aktuellen Zahlen sprechen dagegen. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) beim Institut der deutschen Wirtschaft hat im Juli 2026 für das Handwerk ausgewertet: In Berufen mit dauerhaftem Fachkräfteengpass ist die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen seit 2016 um 8,4 Prozent gestiegen. In Bauelektrik, Sanitär-Heizung-Klima und Dachdeckerei übersteigt die Zahl der Bewerber teilweise sogar die Zahl der Plätze. Trotzdem blieben zum Stichtag 30. September 2025 fast 22.000 Ausbildungsstellen im Handwerk unbesetzt, 2011 waren es gut 5.000. Das KOFA spricht von wachsenden Passungsproblemen: Betriebe und Jugendliche finden nicht zusammen, obwohl beide vorhanden sind.

Dieser Artikel zeigt, wo Jugendliche tatsächlich suchen, wer ihre Entscheidung mitprägt und woran Bewerbungen scheitern, bevor es zu einem Gespräch kommt. Die Datenbasis sind vor allem der azubi.report 2025/26 von Ausbildung.de, die Studie Azubi-Recruiting-Trends (U-Form Testsysteme) und Auswertungen des KOFA. Wo ich eine Schlussfolgerung ziehe, die nicht aus einer Studie stammt, kennzeichne ich das.

Wo Jugendliche tatsächlich suchen

Wer konkret einen Ausbildungsplatz sucht, landet zuerst bei Google, auf Unternehmenswebsites und auf Ausbildungsportalen. Im azubi.report 2025/26 (1.913 Befragte, davon 1.560 Azubis und 353 Schüler, Erhebung August bis September 2025) nutzen Azubis zur Information über Arbeitgeber und Ausbildungen:

  • Webseiten von Unternehmen: 66 Prozent
  • Google: 57 Prozent
  • Ausbildungsplattformen wie ausbildung.de oder azubiyo.de: 46 Prozent
  • Stellenbörsen wie Monster oder Indeed: 34 Prozent
  • Soziale Netzwerke wie Instagram oder YouTube: 25 Prozent

Die Studie Azubi-Recruiting-Trends 2025 des U-Form Verlags (5.482 Befragte) kommt zum gleichen Bild: Bei der konkreten Lehrstellensuche nutzen 64 Prozent Suchmaschinen, vor allem Google, und 37 Prozent Job-Apps.

Interessant ist, wo die Azubis ihre Stelle am Ende gefunden haben. 19 Prozent über Kontakte oder eine persönliche Empfehlung, 17 Prozent über die Karriereseite des Betriebs, 14 Prozent über ein Ausbildungsportal, 13 Prozent über Google, 7 Prozent über eine Jobbörse. Social Media nennen nur rund 2 Prozent, KI-Tools niemand. Mehr als die Hälfte hat die Stelle online gefunden, aber über die eigene Website, Portale und Google, nicht über Feeds.

Dazu kommt der Zeitpunkt. 32 Prozent der Azubis haben mehr als ein Jahr vor Ausbildungsbeginn mit der Suche angefangen, weitere 46 Prozent sechs bis zwölf Monate vorher. Wer im Herbst 2027 ausbilden will, wird also jetzt gefunden oder eben nicht. Meine Schlussfolgerung: Die Ausbildungsseite sollte im Winter stehen und aktuell sein, nicht erst im Frühsommer.

Social Media weckt Interesse, entschieden wird woanders

Das heißt nicht, dass Social Media keine Rolle spielt. Nur 6 Prozent der Azubis wurden dort zum ersten Mal auf ihren Beruf aufmerksam. Aber 19 Prozent sagen, dass Storys auf Instagram oder TikTok zu ihrer Vorstellung vom Wunschberuf beigetragen haben, 16 Prozent nennen YouTube-Videos. Und wer über Social Media inspiriert wurde, nennt zu 57 Prozent Unternehmen als wichtigste Quelle, noch vor Influencern (34 Prozent). Betriebe prägen das Berufsbild also durchaus, nur nicht dort, wo die Bewerbung entsteht.

Haufe weist in der Auswertung der Azubi-Recruiting-Trends 2025 darauf hin, dass viele Jugendliche zwischen Kanälen trennen, die sie privat nutzen, und Kanälen, die sie zur Berufsorientierung einsetzen. Für die allgemeine Information über Ausbildungen nannten 41 Prozent Suchmaschinen, 36 Prozent YouTube, 35 Prozent Instagram und 27 Prozent TikTok.

Die Kanäle verschieben sich zudem mit Alter und Schulabschluss:

  • Jüngere Jahrgänge: Nach den Azubi-Recruiting-Trends 2026 (9.524 Azubis, angehende Azubis und dual Studierende) nehmen die nach 2010 Geborenen Ausbildungswerbung auf Instagram deutlich seltener wahr als die Generation Z (32 gegenüber 56 Prozent), auf TikTok dagegen häufiger (38 gegenüber 27 Prozent). Bei YouTube liegen beide gleichauf.
  • Schulabschluss: Das KOFA fand 2025, dass sich Jugendliche mit Haupt- oder Realschulabschluss neben Instagram besonders über WhatsApp und YouTube erreichen lassen, Abiturienten über YouTube, LinkedIn und Xing. Jugendliche mit Hauptschulabschluss nutzen häufiger auch analoge Wege wie die Vermittlung der Arbeitsagentur, Zeitungsanzeigen und Aushänge.
  • Betriebe und Jugendliche sind auf verschiedenen Kanälen: Unternehmen setzen laut KOFA nach Instagram vor allem auf Facebook, das für Jugendliche kaum noch eine Rolle spielt. WhatsApp und YouTube bleiben dagegen oft ungenutzt.

Eltern, Freunde und Lehrkräfte: die unterschätzte Zielgruppe

Im azubi.report 2025/26 wurden 40 Prozent der Azubis durch Familie, Freunde oder Bekannte erstmals auf ihren Beruf aufmerksam, 2024 waren es noch 22 Prozent. Unterstützung bei der Ausbildungssuche holten sich 58 Prozent bei den Eltern, 35 Prozent bei Freunden, 29 Prozent bei der Berufsberatung, 27 Prozent auf Karrieremessen vor Ort und 19 Prozent bei Schule und Lehrkräften. Der Bericht bezeichnet Eltern schon seit der Ausgabe 2024 als wichtigsten Einfluss, noch vor Internet und Praktikum.

Das wirkt auch negativ. 6 Prozent der Azubis haben schon einmal einem Betrieb abgesagt, weil Freunde oder Familie konkret abgeraten haben. Schlechte Bewertungen auf einem Portal wie Kununu nennen dagegen nur 3 Prozent. Für Fachkräfte spielen Bewertungsportale eine große Rolle, bei der Azubi-Wahl scheint das persönliche Umfeld wichtiger zu sein.

Bei den jüngsten Jahrgängen wächst der Einfluss der Schule: Vier von zehn Jugendlichen der Generation Alpha nutzen Lehrkräfte und schulische Veranstaltungen bei der Ausbildungsplatzsuche, bei der Generation Z war es ein Viertel. Zwei Drittel wünschen sich Kontaktmöglichkeiten zu aktuellen Azubis, etwa in der Stellenanzeige (Generation Z: 48 Prozent).

Meine Schlussfolgerung: Ein Ausbildungsauftritt, der nur den Jugendlichen anspricht, erreicht nur einen Teil der Entscheider. Bei Minderjährigen unterschreiben ohnehin die Eltern den Ausbildungsvertrag. Haufe merkt außerdem an, dass Eltern gut über Printmedien erreichbar sind und häufig zu einem bestimmten Betrieb raten.

Praktikum und Probetag schlagen jedes Video

55 Prozent der Azubis haben ihren Beruf in einem Praktikum kennengelernt, nicht zwingend im heutigen Betrieb. 53 Prozent davon nannten das Praktikum sehr hilfreich für die Entscheidung, weitere 36 Prozent hilfreich. Zur Vorstellung vom Wunschberuf trugen Erfahrungen aus Praktika, Nebenjobs oder Probetagen bei 40 Prozent bei, fast so viele wie Erzählungen von Freunden und Familie (41 Prozent). Die U-Form-Studie bestätigt: Jugendliche lernen einen Beruf lieber an einem Schnuppertag kennen, als Videos darüber zu sehen.

Für Handwerksbetriebe ist das ein Vorteil. Sie können zeigen, was sich in einem Imagefilm nur andeuten lässt. Und es wirkt gegen spätere Abbrüche: 26 Prozent der Azubis haben schon einmal über einen Abbruch nachgedacht, als Gründe nennen sie Überforderung (44 Prozent) und Interessenverlust (36 Prozent). Der azubi.report sieht im Praktikum deshalb auch eine Vorbeugung: Wer vorher merkt, dass es nicht passt, fängt gar nicht erst an.

Der Bewerbungsprozess entscheidet, ob aus Interesse ein Azubi wird

Bis hierhin hat der Betrieb Aufmerksamkeit gewonnen. Ob daraus eine Bewerbung und ein Vertrag wird, hängt vom Ablauf ab. Die Zahlen aus dem azubi.report 2025/26:

  • Rückmeldung: 31 Prozent der Azubis bekamen nach ein bis drei Tagen eine persönliche Rückmeldung, 34 Prozent nach etwa einer Woche. 58 Prozent haben schon einmal gar keine Rückmeldung auf eine Bewerbung erhalten, 49 Prozent eine Absage ohne Feedback.
  • Abbruch: 28 Prozent haben einen Bewerbungsprozess vorzeitig verlassen. Häufigster Grund (38 Prozent): Ein anderes Unternehmen hatte schon zugesagt. 23 Prozent merkten im Gespräch, dass es nicht passt.
  • Hürden im Formular: Schüler würden eine Online-Bewerbung abbrechen, wenn sie Unterlagen nicht hochladen können (48 Prozent), wenn es zu kompliziert ist (36 Prozent), wenn sie sich registrieren müssen (34 Prozent) oder wenn es mit ihrem Gerät nicht klappt (29 Prozent).
  • Bewerbungsweg: 50 Prozent der Azubis haben sich über ein Online-Formular beworben, 37 Prozent per E-Mail, 10 Prozent per Post, 2 Prozent per WhatsApp.

Zwei Dinge fallen auf. Erstens informieren sich 71 Prozent der Schüler überwiegend am Smartphone, beworben haben sich die heutigen Azubis aber meist am Laptop (44 Prozent) oder PC (35 Prozent), nur 10 Prozent am Handy. Meine Schlussfolgerung: Die Ausbildungsseite muss vollständig mobil funktionieren, die Bewerbung selbst sollte auch am Handy in wenigen Minuten gehen, weil die nächste Schülergeneration kaum noch einen anderen Zugang hat. Zweitens sind Anforderungen eine Hürde: Nach den Azubi-Recruiting-Trends 2026 bewerben sich 37 Prozent erst, wenn sie vier oder fünf von fünf genannten Kriterien erfüllen, bei jungen Frauen sind es 41 Prozent, bei Männern 32 Prozent. Wer Anforderungen auflistet, sollte zwischen Muss und Kann unterscheiden.

Der azubi.report nennt als Maßstab eine Rückmeldung innerhalb von fünf Werktagen, durchgehende Statusinformation und auch bei Absagen eine Antwort. Das ist ein Maßstab des Anbieters, kein Gesetz, aber er deckt sich mit dem, was Bewerber berichten. Dabei hilft der Markt dem Betrieb inzwischen etwas mehr als früher: Nur noch 29 Prozent der Bewerber haben zwei oder mehr Angebote. Wer geeignete Kandidaten hat, sollte sie trotzdem nicht warten lassen, denn ein Mitbewerber ist der häufigste Grund für einen Abbruch.

Was Jugendliche überzeugt und was sie abschreckt

Gefragt, wann sie einem Ausbildungsbetrieb absagen würden, nennen Schüler im azubi.report: schlecht erreichbarer Arbeitsort (49 Prozent), unsympathische Mitarbeiter oder Vorgesetzte (47 Prozent), kein konkreter Ausbildungsplan (46 Prozent), keine Weiterbildung oder Förderung (40 Prozent), unklare Zukunft im Beruf (37 Prozent), keine Übernahmegarantie (33 Prozent) und eine Vergütung unter der anderer Arbeitgeber (27 Prozent).

Die Prioritäten dahinter: 75 Prozent der Azubis wünschen sich einen sicheren Job, 70 Prozent eine gute Work-Life-Balance, 66 Prozent ein hohes Einkommen. In den Azubi-Recruiting-Trends 2026 halten 88 Prozent die Arbeitsatmosphäre für sehr wichtig, 86 Prozent die Jobsicherheit, 83 Prozent die Wertschätzung durch den Arbeitgeber und 79 Prozent das Gehalt. Themen wie Diversität, Gesundheitsangebote und Nachhaltigkeit, die auf Karriereseiten gern prominent stehen, sind für Azubis laut dieser Studie weniger wichtig. Und 88 Prozent sagen, dass eine höhere Ausbildungsvergütung als üblich einen Betrieb für sie attraktiver macht.

Ein Befund betrifft die Ehrlichkeit der Darstellung: Unter den Azubis, die bereits eine Ausbildung abgebrochen haben, nennt rund jeder Sechste (17 Prozent) als Grund, dass die Ausbildung anders war als in der Stellenausschreibung beschrieben. 26 Prozent hatten sich den Beruf anders vorgestellt. Genau hier setzen Praktikum und ein ehrlicher Ausbildungsplan an.

Der Punkt Erreichbarkeit verdient im ländlichen Raum besondere Aufmerksamkeit. Mein Hinweis, nicht aus einer Studie: Ein Fahrtkostenzuschuss, Fahrgemeinschaften oder die Abholung am Bahnhof lassen sich in einem kleinen Betrieb oft leichter organisieren als eine Gehaltserhöhung, und sie gehören auf die Ausbildungsseite.

Was Betriebe konkret tun können

  1. Bei Google auffindbar werden. Eine eigene Seite pro Ausbildungsberuf mit Ort, Starttermin, Aufgaben, Vergütung, Voraussetzungen, Bewerbungsablauf und Ansprechperson. Gesucht wird typischerweise nach Beruf und Ort, beides sollte auf der Seite stehen. Ergänzend ein gepflegter Google-Unternehmenseintrag.
  2. Die Eltern mitnehmen. Eine eigene Rubrik für Eltern: Sicherheit, Vergütung, Ablauf, Übernahmechancen, Ansprechperson. Dazu ein Tag der offenen Tür und, wo es passt, eine Anzeige in der Regionalzeitung.
  3. Praktikum und Probetag als festes Angebot. Termine veröffentlichen, einfach buchbar machen, danach persönliches Feedback geben.
  4. Schulen und Messen systematisch nutzen. Feste Ansprechpartner bei Lehrkräften für Berufsorientierung, Betriebserkundungen, Berufsmessen in der Region. Das KOFA empfiehlt Betrieben ausdrücklich, Angebote der Berufsorientierung gezielt zu nutzen, um sichtbarer zu werden.
  5. Social Media als Beweis, nicht als Anzeige. Echte Azubis, ein Tag als Elektroniker, Fragen und Antworten. Kanäle nach Zielgruppe wählen, bei Haupt- und Realschülern Instagram, WhatsApp und YouTube, bei Abiturienten YouTube und LinkedIn. WhatsApp eignet sich laut den Zahlen als Kontaktkanal für Rückfragen, nicht als Bewerbungsweg. Vorher den Datenschutz klären.
  6. Aktuelle Azubis als Ansprechpartner. Zwei Drittel der jüngsten Jahrgänge wünschen sich Kontakt zu Azubis. Ein Name, ein Foto und eine Kontaktmöglichkeit in der Anzeige reichen für den Anfang. Der azubi.report nennt außerdem Aktionen wie Azubis werben Azubis.
  7. Bewerbung einfach machen. Wenige Schritte, keine Pflichtregistrierung, Upload statt langer Formulare, Anschreiben optional. Rückmeldung innerhalb von fünf Werktagen, auch bei Absagen mit kurzer Begründung.
  8. Zwischen Zusage und Start in Kontakt bleiben. 3 Prozent der Azubis haben einem Betrieb abgesagt, weil sie zwischen Zusage und Ausbildungsbeginn nichts mehr gehört haben. Das ist ein kleiner Anteil, aber vermeidbar: ein Kennenlerntag im Sommer, ein fester Ansprechpartner, eine Nachricht der Ausbilder.

Was die Zahlen nicht belegen

Einige Einschränkungen gehören dazu. Die meisten Studien stammen von Anbietern aus dem Ausbildungsmarkt: Ausbildung.de betreibt ein Ausbildungsportal, U-Form Testsysteme verkauft Einstellungstests. Das macht die Zahlen nicht falsch, aber sie sind nicht neutral erhoben. Die Stichproben sind außerdem nicht auf das Handwerk zugeschnitten: Im azubi.report arbeiten nur 3 Prozent der befragten Azubis in Bau und Handwerk. Die Angaben sind Selbstauskünfte, und die Studien messen Unterschiedliches, etwa Wahrnehmung von Werbung, Informationsquellen oder Fundstelle der Stelle. Man kann sie nicht addieren. Das KOFA und die Bundesagentur für Arbeit sind unabhängiger, liefern aber weniger Detail zum Suchverhalten.

Was sich aus allen Quellen gleichermaßen ablesen lässt: Sichtbarkeit bei Google und auf der eigenen Website, das persönliche Umfeld der Jugendlichen, praktisches Kennenlernen und ein verlässlicher Bewerbungsprozess wiegen schwerer als einzelne Social-Media-Kanäle.

Wenn trotzdem niemand kommt: erst die Ursache klären

Wenn ein Betrieb alles Genannte halbwegs erfüllt und trotzdem keine passenden Bewerbungen bekommt, liegt die Ursache selten in der Anzeige. Sie sitzt im Ablauf, im Auftritt oder im Betrieb selbst, und von innen ist sie schwer zu sehen. Wie weit Selbstbild und Fremdbild auseinanderliegen können, zeigen die Azubi-Recruiting-Trends 2026: Drei Viertel der Azubis halten sich für ausgesprochen zuverlässig, nur 13 Prozent der Ausbilder sehen das bei ihren Azubis genauso.

In meiner Arbeit mit Betrieben in der Region Straubing, Regensburg und Cham finden wir gemeinsam heraus, woran es hängt. Das bedeutet im Coaching auch, unbequeme Fragen zu stellen: Wie läuft eine Bewerbung bei Ihnen tatsächlich ab, vom ersten Klick bis zur Zusage? Wer ruft wann zurück? Was erleben Azubis in den ersten Wochen? Was erzählen sie zu Hause über den Betrieb? Dazu gehören, wenn es sinnvoll ist, vertrauliche Gespräche mit aktuellen Azubis, Ausbildern und Kollegen und eine Testbewerbung, bei der wir den Weg einmal selbst durchgehen. Erst wenn die Ursache klar ist, lohnt es sich, Website, Texte, Fotos, Video und Anzeigen anzufassen. Das übernehme ich dann ebenfalls, wenn Sie das möchten.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass bei Ihnen die Ausbildungsplätze nicht an der Nachfrage scheitern, sondern am Weg dorthin, melden Sie sich gern. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich und dauert eine halbe Stunde. Sie erreichen mich über www.greiner-cm.de.


Quellen

Ausbildung.de: azubi.report 2025/26, Generation KI – wie künstliche Intelligenz Orientierung, Bewerbung und Beruf neu definiert (n = 1.913, Befragung 08.–09.2025): https://recruiting.ausbildung.de/hubfs/Studien/azubireport_2025_26.pdf

Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) / Institut der deutschen Wirtschaft, Lydia Malin: Fachkräftesicherung im Handwerk: Ausbildung zwischen Krise und Renaissance, KOFA Kompakt 7/2026: https://www.kofa.de/media/Publikationen/KOFA_Kompakt/KOFA_Kompakt_07.2026_Handwerk.pdf

KOFA: Auszubildende über Social Media finden, KOFA Kompakt 1/2025: https://www.kofa.de/daten-und-fakten/studien/auszubildende-ueber-social-media-finden/

Haufe, Daniela Furkel: Worauf es bei Ausbildungsmarketing und Azubi-Recruiting ankommt, 11.03.2026 (Studie Azubi-Recruiting-Trends 2025 des U-Form Verlags, n = 5.482): https://www.haufe.de/personal/hr-management/recruiting-von-azubis-und-ausbildungsmarketing_80_634044.html

Haufe, Daniela Furkel: Azubi-Recruiting 2026 – Generation Alpha sucht persönlichen Kontakt, 23.09.2026 (Studie Azubi-Recruiting-Trends 2026, U-Form Testsysteme, n = 9.524): https://www.haufe.de/personal/hr-management/azubi-recruiting-wie-generation-alpha-ausbildungsplaetze-sucht_80_698524.html

Handwerkskammer Lübeck: Azubi-Recruiting Trends 2026 – Was Jugendliche wirklich wollen (Newsletterartikel): https://www.hwk-luebeck.de/service-center/newsletter/newsletterartikel-nwg/juli-azubi-recruiting-trends-2026

Hinweis: Der azubi.report stammt von Ausbildung.de, die Azubi-Recruiting-Trends von U-Form Testsystemen bzw. dem U-Form Verlag. Beide Anbieter haben ein wirtschaftliches Interesse am Thema Azubi-Recruiting. Die Aussagen zum Handwerk beruhen auf den Auswertungen des KOFA (IW Köln). Schlussfolgerungen, die nicht aus den genannten Studien stammen, sind im Text als solche gekennzeichnet.

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