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Wie sollen die nächsten zehn Jahre aussehen?

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Mit Mitte fünfzig steht für die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer keine akute Entscheidung an. Der Betrieb läuft, die Kunden sind da, die Abläufe sitzen. Genau das macht die Phase so trügerisch. Denn die Entscheidung über die nächsten zehn Jahre wird ohnehin getroffen – nur eben oft nicht bewusst, sondern durch Zeitablauf. Wer mit 58 anfängt, über die Übergabe nachzudenken, hat andere Optionen als jemand, der mit 63 damit beginnt.

Dieser Text sortiert die Fragen, die in dieser Phase zusammenkommen. Er gibt keine Antworten vor, weil es sie nicht allgemein gibt. Er zeigt, welche Frage vor welcher kommt, wo die Datenlage klar ist und wo sie es nicht ist.

Die Ausgangslage: Sie sind nicht allein damit

Das Durchschnittsalter mittelständischer Inhaberinnen und Inhaber in Deutschland liegt bei gut 54 Jahren. 57 Prozent waren 2025 älter als 55 – vor zwanzig Jahren waren es 20 Prozent. Das ist keine Randentwicklung, sondern eine Verdreifachung innerhalb einer Generation (KfW-Mittelstandspanel).

Entsprechend sieht die Nachfolgelage aus: Bis Ende 2029 streben jährlich rund 109.000 kleine und mittlere Unternehmen eine Nachfolgeregelung an. Gleichzeitig ziehen rund 114.000 pro Jahr eine Stilllegung ohne Nachfolgelösung in Betracht. Damit gibt es erstmals einen Überhang zugunsten der Schließungen. Als Gründe nennt die KfW vor allem das Alter der Inhaber, fehlendes Interesse in der Familie – und, zuletzt deutlich stärker, Bürokratie.

Im Handwerk ist das Bild ähnlich. Bei der letzten großen ZDH-Sonderumfrage zur Betriebsnachfolge war fast jeder vierte Betriebsinhaber älter als 60. Als größte Hürden nannten die Betriebe damals die Suche nach einem geeigneten Nachfolger (57 Prozent), die Ermittlung des Unternehmenswerts (40 Prozent) und steuerliche Fragen (31 Prozent).

Diese Zahlen sind keine Drohkulisse. Sie sagen nur zweierlei: Sehr viele Menschen treffen gerade dieselbe Entscheidung. Und ein erheblicher Teil trifft sie nicht aktiv, sondern lässt sie sich ergeben.

Ein Rahmen, bevor es an die Einzelfragen geht

Die acht Fragen weiter unten hängen zusammen. Wer sie einzeln beantwortet, kommt in Widersprüche – etwa wenn man sich aus dem Tagesgeschäft lösen will, gleichzeitig aber wachsen und in zwei Jahren übergeben. Deshalb lohnt sich eine Reihenfolge.

Bestandsaufnahme. Zwei Bilanzen, nicht eine. Die des Unternehmens: Umsatz, Rohertrag, Auftragslage, Abhängigkeit von einzelnen Kunden – und vor allem die Abhängigkeit von Ihnen persönlich. Und die eigene: Vermögensstand, Gesundheit, Energie, private Verpflichtungen, das, was Ihre Partnerin oder Ihr Partner sich für diese Jahre vorstellt.

Zielbild. Nicht „Wo will ich mit dem Unternehmen hin?“, sondern „Wie soll ein normaler Dienstag in fünf Jahren aussehen?“ Diese Frage ist konkreter und deshalb ehrlicher. Arbeitszeit, Rolle, Einkommen, Verantwortung.

Optionen. Weitermachen, wachsen, verkleinern, übergeben, verkaufen, schließen, neu anfangen – oder eine Mischform. Die Mischformen werden systematisch unterschätzt: Teilzeit plus Beiratsmandat, Verkauf mit dreijähriger Begleitung, Übergabe des operativen Geschäfts bei Halten der Immobilie.

Umsetzung. Meilensteine mit Datum, Zuständigkeiten, externe Begleitung. Steuerberatung und Nachfolgeberatung gehören früh dazu, nicht am Schluss.

Ein solcher Prozess braucht realistisch zwölf bis vierundzwanzig Monate. Das klingt lang, ist aber der eigentliche Punkt: Entscheidungen, die aus Erschöpfung, nach einem Krankheitsfall oder unter Verkaufsdruck getroffen werden, fallen fast immer schlechter aus als dieselben Entscheidungen zwei Jahre früher.

Soll ich weitermachen wie bisher?

„Wie bisher“ ist selten eine echte Option, weil sich das Umfeld ohnehin ändert – Fachkräfte, Preise, Digitalisierung, Kundenverhalten. Die Frage lautet realistisch: Trage ich den bisherigen Kurs noch zehn Jahre, und trägt er mich?

Drei Prüfungen helfen weiter. Erstens die persönliche: Macht die Arbeit noch Freude, oder ist sie zur Gewohnheit geworden? Zweitens die betriebswirtschaftliche: Ist das Geschäftsmodell in fünf Jahren noch tragfähig – oder lebt es von Kunden, die selbst gerade in den Ruhestand gehen? Drittens die körperliche: Halten Sie das Tempo, das Sie heute gehen, noch zehn Jahre durch?

Wenn die Antwort dreimal Ja lautet, ist Weitermachen eine gute Entscheidung. Sie hat dann aber eine Bedingung: Der Betrieb muss unabhängiger von Ihnen werden. Prozesse dokumentieren, eine zweite Führungsebene aufbauen, Wissen aus dem Kopf in Checklisten bringen. Das ist keine Vorbereitung auf den Ausstieg, sondern Risikomanagement. Ein Betrieb, der nur funktioniert, weil der Chef da ist, ist auch dann ein Problem, wenn der Chef bleibt – nur merkt man es erst beim ersten längeren Ausfall.

Will ich noch wachsen?

Wachstum ist kein Automatismus und kein Qualitätsmerkmal. Die Forschung zu kleinen Unternehmen zeigt seit Jahrzehnten, dass viele Inhaberinnen und Inhaber bewusst nicht oder nur moderat wachsen wollen. Wiklund, Davidsson und Delmar haben in mehreren großen Erhebungen untersucht, woran das liegt: Die Einstellung zum Wachstum hängt stark davon ab, ob Inhaber erwarten, dass Größe das Arbeitsklima verschlechtert, die Unabhängigkeit des Betriebs gefährdet, die eigene Übersicht und Steuerbarkeit verringert oder die Krisenfestigkeit schwächt.

Diese Bedenken sind also keine Bequemlichkeit, sondern eine Abwägung. Wichtig ist trotzdem eine Einschränkung, die in der Ratgeberliteratur gern unterschlagen wird: Es gibt keinen belastbaren Beleg dafür, dass bewusster Wachstumsverzicht automatisch zu höheren Margen führt. Klein bleiben kann profitabel sein, muss es aber nicht. Wer Wachstum ablehnt, sollte das mit einer Zahl begründen können, nicht mit einem Gefühl.

Zwischen „größer werden“ und „stehen bleiben“ liegt außerdem eine dritte Möglichkeit: besser werden statt größer. Höhere Preise bei gleicher Menge, engere Spezialisierung, sauberere Prozesse, Kooperationen statt eigener Kapazitäten. Das verändert die Ertragslage, ohne die Komplexität zu erhöhen – und ist in der Regel der Weg mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung, wenn man in zehn Jahren übergeben will.

Soll ich mein Unternehmen kleiner machen?

Verkleinern ist eine legitime Strategie, keine Kapitulation. Typische Wege: unprofitable Kunden und Projekte abgeben, Personalstand über natürliche Fluktuation reduzieren, Flächen und Lagerbestände senken, das Angebot auf den margenstarken Kern konzentrieren.

Zwei Dinge sollte man dabei nüchtern sehen. Erstens sinken Fixkosten langsamer als Umsätze. Mietverträge, Leasing, Versicherungen, Software-Lizenzen laufen weiter; Personalabbau kostet zunächst Geld. Verkleinerung ohne Rechnung endet regelmäßig in einer schlechteren Ertragslage als vorher. Zweitens verändert Verkleinerung den Wert des Unternehmens für einen späteren Käufer oder Nachfolger. Wer bewusst schrumpft, entscheidet sich damit tendenziell gegen einen hohen Verkaufserlös – das kann völlig richtig sein, sollte aber eine bewusste Entscheidung sein und keine Nebenwirkung.

Der ehrliche Test lautet: Will ich weniger Betrieb, oder will ich weniger Belastung? Wenn es die Belastung ist, ist die nächste Frage die wichtigere.

Wie löse ich mich aus dem Tagesgeschäft?

Das ist die häufigste Hürde und gleichzeitig die einzige Maßnahme, die sich in allen Szenarien auszahlt – ob Sie weitermachen, wachsen, verkleinern, übergeben oder verkaufen. Sie ist systematisch lösbar:

  1. Unterbrechungen erfassen. Eine Woche lang jede Unterbrechung notieren: Wer kam, womit, warum ausgerechnet zu Ihnen? Ohne diese Liste diskutiert man über Eindrücke.
  2. Entscheidungen sortieren. Was können nur Sie entscheiden (Strategie, Investitionen über einer Schwelle, Schlüsselpersonal)? Was landet nur aus Gewohnheit bei Ihnen?
  3. Grenzen schriftlich festlegen. Nicht „mehr delegieren“, sondern konkret: Reklamationen bis 500 Euro entscheidet der Serviceleiter allein. Schriftlich, weil mündliche Zuständigkeiten in der ersten hektischen Woche wieder zurückfallen.
  4. Rhythmus statt Zuruf. Ein fester wöchentlicher Termin ersetzt zwanzig Ad-hoc-Fragen. Das ist die eigentliche Entlastung.
  5. Nachmessen. Nach vier Wochen erneut erfassen. Wenn sich nichts geändert hat, waren die Grenzen zu weich formuliert.

Woran es in der Praxis scheitert, ist selten die Methode. Es scheitert daran, dass gebraucht zu werden ein Teil der Rolle ist, die man dreißig Jahre lang ausgefüllt hat. Wer sich aus dem Tagesgeschäft löst, gibt nicht nur Aufgaben ab, sondern auch Bestätigung. Das gehört zur Planung dazu – und ist der direkte Übergang zur nächsten Frage.

Was bedeutet Nachfolge für mich persönlich?

Nachfolge wird meist als juristisch-steuerliches Thema behandelt. Das ist sie auch, aber sie ist zuerst ein Rollenwechsel. Die Fragen, die dabei entstehen, lassen sich nicht mit einem Vertrag beantworten: Wer bin ich, wenn ich nicht mehr der Chef bin? Was passiert mit meinem Stand im Ort, im Verein, in der Familie? Halte ich es aus, wenn der Nachfolger vieles anders macht – und manches besser?

Jeffrey Sonnenfeld hat in „The Hero's Farewell“ vier Abgangstypen beschrieben. Der Monarch geht nicht freiwillig, sondern nur durch Ausscheiden oder Sturz. Der General geht widerwillig und plant die Rückkehr, oft als Retter. Der Botschafter geht würdig und bleibt als Mentor verbunden, ohne den Nachfolger zu untergraben. Der Gouverneur übergibt zum vereinbarten Zeitpunkt und wendet sich Neuem zu, mit wenig Kontakt zum alten Betrieb.

Einordnung: Sonnenfelds Studie stammt aus den 1980er-Jahren und beruht auf Interviews mit Vorständen großer US-Konzerne. Die Typologie ist deshalb kein Messinstrument für einen bayerischen Handwerksbetrieb. Als Spiegel funktioniert sie trotzdem gut, weil sie eine unangenehme Frage stellt: Welcher Typ sind Sie – und welcher wollen Sie sein?

Praktisch heißt das dreierlei. Beginnen Sie früh, fünf bis zehn Jahre vor dem gewünschten Zeitpunkt. Klären Sie drei Bereitschaften getrennt voneinander: Ist das Unternehmen übergabefähig, ist die Vermögens- und Altersvorsorgesituation geklärt, ist die Familie einbezogen? Und beantworten Sie die Frage, die am häufigsten offen bleibt: Was machen Sie am ersten Montag nach der Übergabe?

Will ich noch einmal etwas Neues anfangen?

Hier kursieren große Zahlen, die eine genauere Betrachtung verdienen. Eine viel zitierte Studie von Azoulay, Jones, Kim und Miranda mit US-Verwaltungsdaten zeigt, dass erfolgreiche Gründer im Schnitt älter sind als angenommen: Das Durchschnittsalter der Gründer der am schnellsten wachsenden 0,1 Prozent aller Neugründungen liegt bei 45 Jahren. Ein 50-jähriger Gründer ist demnach 1,8-mal so wahrscheinlich in dieser Spitzengruppe wie ein 30-jähriger.

Diese Zahl wird oft überinterpretiert. Sie beschreibt die relative Wahrscheinlichkeit eines sehr seltenen Ereignisses. Fast eine Verdoppelung einer sehr kleinen Wahrscheinlichkeit bleibt eine kleine Wahrscheinlichkeit. Außerdem handelt es sich um US-Daten aus den Jahren 2007 bis 2014 und um wachstumsorientierte Neugründungen, nicht um Handwerksbetriebe oder Beratungsgeschäfte. Belastbar ist eine andere Aussage derselben Studie, und sie ist für Sie die relevantere: Vorerfahrung in genau der Branche, in der gegründet wird, erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit deutlich.

Ein Gegenbild liefern die deutschen Zahlen. Laut KfW-Gründungsmonitor lag das Durchschnittsalter der Gründerinnen und Gründer 2025 bei 34,2 Jahren, dem niedrigsten je gemessenen Wert. Der Anteil der 50- bis 65-Jährigen an allen Gründungen betrug 2024 nur zwölf Prozent – ebenfalls der bisher niedrigste Stand. „Silver Entrepreneurship“ ist in Deutschland also kein Massenphänomen.

Das Fazit ist unspektakulär, aber tragfähig: Alter ist kein Argument gegen eine Neugründung und auch kein Vorteil an sich. Was zählt, sind Branchenkenntnis, ein funktionierendes Netzwerk und eine realistische Einschätzung, wie viel Kapital und Energie Sie einsetzen wollen. Und für viele in dieser Lebensphase ist die Übernahme eines bestehenden Betriebs die naheliegendere Variante als eine Gründung auf der grünen Wiese – Angebot ist reichlich vorhanden.

Wie lange möchte ich überhaupt noch arbeiten?

Die Erwerbsbeteiligung Älterer ist in Deutschland stark gestiegen. Bei den 60- bis 64-Jährigen wuchs sie zwischen 2015 und 2025 von 53 auf 68 Prozent, bei den 65- bis 69-Jährigen von 14 auf 23 Prozent. 14 Prozent der Rentenbeziehenden zwischen 65 und 74 waren 2025 erwerbstätig; gut ein Viertel von ihnen selbstständig.

An dieser Stelle wird die Datenlage oft romantisiert. Die Motivbefragung des Statistischen Bundesamts zeigt ein nüchterneres Bild: Ein Drittel der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner arbeitet aus finanzieller Notwendigkeit, 29 Prozent aus Freude an der Arbeit, neun Prozent wegen der sozialen Kontakte. Länger arbeiten ist also für einen erheblichen Teil kein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit.

Für Ihre Planung folgt daraus eine klare Reihenfolge. Zuerst die finanzielle Rechnung: Welchen Lebensstandard wollen Sie halten, welches Kapital und welche laufenden Einkünfte brauchen Sie dafür, und welche Rolle spielt ein möglicher Verkaufserlös darin? Diese Zahl entscheidet mit darüber, ob „so lange arbeiten, wie es Spaß macht“ überhaupt eine Option ist. Dann die gesundheitliche Frage, die sich nicht delegieren lässt. Und erst dann die Frage nach der Form: Vollzeit, reduzierte Wochen, Projektarbeit, Beiratsmandat.

Was mache ich mit meiner Erfahrung?

Dreißig Jahre Selbstständigkeit erzeugen Wissen, das sich in keiner Bilanz findet: Wie man einen schwierigen Kunden hält. Woran man einen unzuverlässigen Lieferanten früh erkennt. Wann sich eine Investition trotz guter Zahlen nicht lohnt. Nonaka und Takeuchi haben für diese Art von implizitem Wissen den Begriff geprägt, dass es nur weitergegeben werden kann, wenn es in Sprache, Regeln und gemeinsame Praxis überführt wird. Von allein wandert es nicht.

Daraus ergeben sich mehrere Wege: Mentoring für jüngere Unternehmerinnen und Unternehmer, ein Beiratsmandat in einem anderen Betrieb, Lehraufträge bei Kammern und Akademien, Fachbeiträge, Vorträge oder ein eigenes Format, ehrenamtliches Engagement. Alle haben denselben Vorzug: Sie stiften Sinn ohne operative Verantwortung, halten das Netzwerk lebendig und können ein Zusatzeinkommen bringen.

Eine Einschränkung gehört dazu: Erfahrung wird nicht automatisch nachgefragt. Sie wird nachgefragt, wenn sie sichtbar und zugänglich ist. Wer im Ruhestand mentorieren will, sollte ein Jahr vorher damit anfangen, sich in Netzwerken zu zeigen – nicht erst am Tag nach der Übergabe.

Ein realistischer Fahrplan für zwölf Monate

Monat Fokus Was konkret ansteht
1–2 Bestandsaufnahme Zahlen des Betriebs, persönliche Finanzsituation, Gesundheitscheck, Gespräch in der Familie
3–4 Optionen bewerten Weitermachen, wachsen, verkleinern, übergeben, neu anfangen – jeweils mit grober Rechnung
5–6 Abhängigkeit senken Unterbrechungen erfassen, Entscheidungsgrenzen festlegen, Prozesse dokumentieren
7–8 Nachfolge sondieren Familie ansprechen, Steuerberatung einbinden, erste Unternehmensbewertung
9–10 Alternativen testen Netzwerkgespräche, Pilotprojekt, Beiratsmandat, Marktcheck für eine neue Idee
11–12 Entscheiden Roadmap für fünf bis zehn Jahre, mit Terminen und Zuständigkeiten

Der Plan ist bewusst nicht ambitioniert. Er ist so gebaut, dass er neben dem Tagesgeschäft funktioniert – sonst wird er nicht umgesetzt.

Wo Sie Unterstützung bekommen

Handwerkskammer und IHK bieten Nachfolgeberatung und Betriebsbörsen an; überregional vermittelt die Unternehmensbörse nexxt-change. Die KfW hält Förderprogramme für Gründung und Übernahme bereit. Für Bewertung und Steuergestaltung ist die Steuerberatung die erste Adresse. Und für den Teil, der weder juristisch noch steuerlich ist, helfen Peer-Groups und der Austausch mit Menschen in derselben Lage oft mehr als jede Broschüre.

Was in dieser Phase am häufigsten fehlt, ist keine weitere Information, sondern ein Gegenüber, das die Fragen sortiert, ohne ein Interesse am Ergebnis zu haben. Genau dafür arbeite ich: als Blick von außen, der Zusammenhänge zwischen betrieblichen und persönlichen Fragen sichtbar macht, unbequeme Punkte anspricht und am Ende eine schriftliche Einordnung liefert, mit der Sie weiterarbeiten können – unabhängig davon, ob Sie sich für Weitermachen, Übergabe oder Neuanfang entscheiden. Wenn Sie die nächsten zehn Jahre nicht allein im Kopf drehen wollen: Ein erstes Gespräch kostet Sie nichts außer einer Stunde Zeit.

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Quellen

KfW Research (2026): Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2025. Fokus Volkswirtschaft Nr. 526. https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2026/Fokus-Nr.-526-Januar-2026-Nachfolge-Monitoring.pdf

KfW Research: Nachfolge im deutschen Mittelstand (Überblicksseite). https://www.kfw.de/Über-die-KfW/KfW-Research/Nachfolge-im-deutschen-Mittelstand.html

KfW Research (2026): KfW-Gründungsmonitor 2026. https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Gründungsmonitor/KfW-Gründungsmonitor-2026.pdf

KfW (19.05.2026): Deutschlands Gründerlandschaft verjüngt sich weiter (Pressemitteilung). https://www.kfw.de/Über-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_893632.html

KfW (03.06.2025): Gründerinnen und Gründer in Deutschland so jung wie nie (Pressemitteilung, Anteil der 50- bis 65-Jährigen). https://www.kfw.de/Über-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_851968.html

ZDH: Sonderumfrage „Betriebsnachfolge im Handwerk“. https://www.zdh.de/ueber-uns/fachbereich-wirtschaft-energie-umwelt/sonderumfragen/sonderumfrage-betriebsnachfolge-im-handwerk/

Statistisches Bundesamt (19.05.2026): Erwerbstätigkeit älterer Menschen. https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/erwerbstaetigkeit.html

Statistisches Bundesamt (05.08.2026): 14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren sind erwerbstätig. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/08/PD26_N053_13.html

Statistisches Bundesamt (07.10.2024): Gründe für Erwerbstätigkeit im Rentenbezug (EU-Arbeitskräfteerhebung 2023). https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/10/PD24_N050_12_13.html

Azoulay, P.; Jones, B. F.; Kim, J. D.; Miranda, J. (2020): Age and High-Growth Entrepreneurship. American Economic Review: Insights 2 (1), S. 65–82. https://www.aeaweb.org/articles?id=10.1257/aeri.20180582

Wiklund, J.; Davidsson, P.; Delmar, F. (2003): What Do They Think and Feel about Growth? An Expectancy–Value Approach to Small Business Managers' Attitudes toward Growth. Entrepreneurship Theory and Practice. https://journals.sagepub.com/doi/10.1111/1540-8520.t01-1-00003

Sonnenfeld, J. (1988): The Hero's Farewell. What Happens When CEOs Retire. Oxford University Press. https://global.oup.com/academic/product/the-heros-farewell-9780195065831

Nonaka, I.; Takeuchi, H. (1995): The Knowledge-Creating Company. Oxford University Press.






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