ChancenReport – Mark B.

Individuelle Einschätzung & Orientierung für die berufliche Neuaufstellung.

11 | 2025


Aktuelle Situation & Ausgangslage


Mark B. ist 49 Jahre alt und steht nach gesundheitlicher Auszeit und Firmeninsolvenz vor einer beruflichen Neuorientierung. Nach über 20 Jahren in der Qualitätssicherung in einem internationalen Technologiekonzern hat er sein technisches Hobby – Motorradtechnik – für kurze Zeit zum Beruf gemacht. Diese Phase endete unerwartet durch die Insolvenz seines Arbeitgebers.

Heute befindet sich Mark zwischen zwei Lebensrealitäten: Körperlich ist er eingeschränkt, didaktisch und sozial jedoch stark. Seine Offenheit für neue Wege ist sehr hoch, sein Energielevel ebenfalls. Er sucht eine Aufgabe, die sinnvoll ist, ihn erfüllt und Technik mit Menschen verbindet.


STÄRKENPROFIL

  • Starke technische Kompetenz, insbesondere im Qualitätsmanagement.
  • Fähigkeit, komplexe Inhalte verständlich und ruhig zu vermitteln.
  • Empathie, gutes Gespür für Menschen und didaktische Kompetenz.
  • Hohe Offenheit für Neues und ausgeprägte Lernbereitschaft.
  • Internationale Erfahrung, sichere Kommunikation, gute Englischkenntnisse. 

RISIKEN & EINSCHRÄNKUNGEN

  • Körperliche Belastbarkeit eingeschränkt.
  • Unsicherheit über die langfristige Stabilität im Arbeitsalltag – Nach der gesundheitlichen Auszeit ist noch unklar, welches Belastungsniveau dauerhaft tragfähig ist.
  • Keine formale pädagogische Ausbildung – Didaktisches Talent ist klar erkennbar, aber ohne Zertifikate kann der Zugang zu bestimmten Bildungsträgern (v. a. staatlichen) erschwert sein.
  • Emotionale Belastung durch die aktuelle Lebensphase.
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Chancen-Score (0–100)

Der Wert von 68 % zeigt: Mark hat eine gute Ausgangslage für eine erfolgreiche berufliche Neuorientierung. Seine technische Erfahrung, seine soziale Kompetenz und seine hohe Offenheit für neue Wege wirken stark positiv. Gleichzeitig gibt es Faktoren, die berücksichtigt werden müssen – vor allem gesundheitliche Einschränkungen und fehlende Klarheit über die konkrete Richtung. Die Chancen sind deutlich vorhanden – sie entfalten sich vor allem dann, wenn Mark die richtigen Wege wählt und Überlastungen vermeidet. 


Motivations- und Werteprofil

Das Motivations- und Werteprofil zeigt, was Mark wirklich antreibt, worauf er in seiner beruflichen Zukunft Wert legt und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit eine Rolle für ihn auf Dauer tragfähig ist. Die Angaben basieren auf seinem Fragebogen und dem persönlichen Gespräch.

Freiheit / Flexibilität – 9/10

Mark braucht berufliche Gestaltungsspielräume. Starre Hierarchien, enge Vorgaben und monotone Routinen ziehen ihm Energie. Er funktioniert am besten, wenn er selbst entscheiden kann, wie er arbeitet.

Lernen & Entwicklung – 7/10

Er hat eine hohe Offenheit für Neues. Wissbegierde und technische Neugier machen ihn für Rollen attraktiv, in denen er sein Wissen kontinuierlich erweitern kann.

Sinn / Beitrag – 6/10

Wichtig ist ihm, dass seine Arbeit irgendeine Form von Wirkung hat – idealerweise spürbar für andere Menschen. Reine Abarbeitungsfunktionen sind auf Dauer nicht erfüllend.

Anerkennung – 6/10

Er schöpft Stolz aus gut erledigter Arbeit, weniger aus Status. Er braucht ein Umfeld, das seine Kompetenz sieht – aber nicht übermäßige Bühne.

Sicherheit – 6/10

Sicherheit ist relevant, aber nicht absolut. Er scheut extreme Risiken, ist aber bereit, sich auf Neues einzulassen, wenn die Belastung steuerbar bleibt.

Einkommen – 5/10

Geld ist nicht der Haupttreiber. Er möchte solide leben können, aber erfüllt sein Wert- und Wirkbedürfnis hat Vorrang.

Interpretation: Was dieses Profil über Mark aussagt

1. Er ist ein „freiheitsorientierter Sinnarbeiter“
Kein Abenteurer, aber jemand, der Gestaltung und Autonomie braucht. Für ihn passen Rollen, in denen er Wissen vermitteln, Strukturen verbessern oder Menschen begleiten kann.

2. Er braucht Entwicklung – aber ohne Überforderung
Mark ist lernbereit, neugierig und offen. Aber: Sein Energiehaushalt sollte nicht permanent überreizt werden. Eine Mischung aus Routine + Lernfeldern passt gut.

3. Menschenkontakt sollte Teil der Arbeit sein
Er blüht auf, wenn er anderen etwas erklärt oder weiterhilft. Das ist ein Kernindikator für:

  • Ausbilderrollen
  • Werkstattpädagogik
  • Training
  • Beratung
  • Coaching-orientierte Technikfunktionen

4. Zu viel körperliche Belastung ist riskant
Motivational kein Problem – gesundheitlich aber klar zu vermeiden.

5. Finanzielle Stabilität ist wichtig, aber kein Selbstzweck
Ein Grund, warum „Hybridmodelle“ (angestellt + selbstständig) für ihn attraktiver sind als volles Unternehmerrisiko.


Optionen für die berufliche Ausrichtung

Die folgenden Optionen ergeben sich aus Ihrer Erfahrung, Ihren Werten und der Einschätzung von Markt- und Machbarkeit.

Option 1: Selbstständig – Technischer Ausbilder / Trainer

Was es ist:

Freiberufliche Trainings, Workshops und Schulungen in technischen Grundlagen – für Berufsschulen, Bildungszentren, Jugendwerkstätten oder private Bildungsträger.

Warum es zu Ihnen passt:

  • Sie können technische Inhalte verständlich, ruhig und strukturiert vermitteln.
  • Ihre Mischung aus Technik + Empathie ist im Bildungsbereich selten und gefragt.
  • Die Tätigkeit ist körperlich machbar und bietet sinnvolle Wirkung.
  • Lernbereitschaft und Offenheit machen den Einstieg realistisch.

Typische Einsatzfelder:

  • Berufs- und Erwachsenenbildung
  • Bildungszentren / IHK / Werkstattpädagogik
  • Projekte mit Jugendlichen oder Erwachsenen
  • technische Grundlagenseminare für Einsteiger

Mögliche Angebote:

  • Mechanik- und Technik-Basics
  • Werkstattkunde für Erwachsene
  • Mess- und Prüftechnik für Einsteiger
  • Qualitätssicherung kompakt
  • „Technik verstehen für Nicht-Techniker“

Positionierung:

Ich vermittle technische Grundlagen verständlich, ruhig und praxisnah für Einsteiger und Lernende – sowohl in Bildungszentren als auch in Projekten der Jugend- und Erwachsenenbildung. Meine Kombination aus technischer Expertise und didaktischem Talent schafft Klarheit, Sicherheit und Motivation im Lernprozess.

Wichtige Keywords für die Recherche

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Mögliche Geschäftsmodelle

  • Solution Provider: individuelle Schulungen, maßgeschneiderte Techniktrainings
  • Add-on: Zusatzmodule wie Online-Materialien, kleine Diagnosetools
  • Education-as-a-Service (Hybrid): regelmäßige Trainings für Bildungsträger
  • Freemium-Ansatz: kurze kostenlose Einführungsvideos → bezahlte Workshops

Erste Schritte

  1. Liste mit regionalen Bildungsträgern, Berufsschulen und Werkstätten erstellen.
  2. 2–3 kompakte Workshop-Formate definieren (3 Std., 1 Tag, 2 Tage).
  3. Landingpage und Infoflyer erstellen.
  4. Erste Test-Workshops im kleinen Rahmen anbieten.
  5. Referenzen sammeln und Angebot auf Website/LinkedIn veröffentlichen.

Chancen: hoch

Machbarkeit: hoch

Risiko: niedrig bis moderat

Erfüllung: sehr hoch


Option 2: Selbstständig – Externer Qualitätsberater (KMU)

Was es ist:

Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen beim Aufbau und der Pflege von Qualitätsmanagement: Prozesse strukturieren, Audits vorbereiten, Mitarbeiter schulen, praktische QM-Lösungen entwickeln.

Warum es zu Ihnen passt:

  • Über 20 Jahre Erfahrung in Qualitätssicherung – hohe Glaubwürdigkeit.
  • Fähigkeit, komplexe Themen verständlich und pragmatisch aufzubereiten.
  • Kombination aus Technik, Struktur und Mensch ist Ihre Stärke.
  • Sehr viele KMU haben kein eigenes QM-Know-how – genau dort entsteht Bedarf.

Typische Einsatzfelder:

  • Einführung / Pflege von ISO 9001
  • interne Audits & Auditvorbereitung
  • Prozessanalyse & -optimierung
  • einfache Schulungen für Mitarbeitende
  • QM-Light-Lösungen für kleine Betriebe

Mögliche Angebote:

  • QM-Startpaket für KMU
  • Prozess-Check & Optimierungsimpulse
  • Audit-Simulationen
  • Schulung „Qualität für Einsteiger“
  • Aufbau einfacher Dokumentationen

Positionierung:

Ich unterstütze kleine und mittlere Unternehmen beim Aufbau, der Optimierung und der pragmatischen Umsetzung ihres Qualitätsmanagements – verständlich, strukturiert und ohne unnötige Komplexität. Mein Fokus liegt auf Lösungen, die sofort wirken und im Arbeitsalltag der Betriebe tatsächlich gelebt werden können.

Wichtige Keywords für die Recherche

qm beratung, iso 9001 kmu, qualitätsmanagement berater, audit vorbereitung, prozessoptimierung kmu, externes qm, qm dokumentation, iso audit unterstützung, qm schulung, qualitätsmanagement einführung

Mögliche Geschäftsmodelle

Consulting Model
– Tages- oder Wochenpakete
– klar definierte Module (Audit, Prozesscheck, Schulungen)

Razor & Blade
– günstiger Einstieg: „QM-Startcheck“
– Folgeumsatz über Umsetzung & Prozessbegleitung

Subscription / Retainer
– monatliche QM-Betreuung (z. B. 3–5 Stunden/Monat)
– kontinuierliche Dokumentationspflege
– jährliche Auditvorbereitung

Standardisierung
wiederverwendbare QM-Bausteine, Vorlagen & Checklisten, Mini-Handbücher für KMU

Erste Schritte

  1. QM-Startpaket definieren
    – klare Inhalte (Prozessanalyse, Audit-Check, Quick-Wins)
    – Fixpreis, 1–2 Seiten Angebotsübersicht

     

  2. Regionale KMU identifizieren
    – v. a. Handwerk, Metall, Kunststoff, Logistik, Dienstleistung
    – Liste mit 50 Unternehmen erstellen

     

  3. Kurzvorstellung erstellen
    – 1-seitiges PDF: „Externe QM-Unterstützung für KMU“
    – Fokus: verständliche, pragmatische Lösungen

     

  4. Drei Quick-Wins vorbereiten
    – einfache Sofortmaßnahmen (z. B. Dokumentenstruktur, Audit-Checkliste, Prozesssichtbarkeit)
    – zeigt Kompetenz + schnelle Wirkung

    Erstkontakte knüpfen
    – ehemalige Kollegen, Netzwerk, LinkedIn
    – kurze Nachricht: „Ich helfe KMU pragmatisch bei QM & Audits – Interesse an einem Startcheck?“


Chancen: hoch

Machbarkeit: mittel bis hoch

Risiko: moderat

Erfüllung: mittel bis hoch


Option 3: Selbstständig – Technik- & Hobby-Workshops

Was es ist:

Workshops, Tageskurse oder Wochenendformate rund um Motorradtechnik, Fahrwerkskunde, Mechanik-Basics oder praktische Technikthemen – für erwachsene Einsteiger, Wiedereinsteiger oder interessierte Laien.

Warum es zu Ihnen passt:

  • Hoher persönlicher Bezug: Sie verbinden technische Erfahrung mit echter Begeisterung.
  • Sie erklären ruhig und verständlich – ideal für Menschen ohne Vorerfahrung.
  • Sehr hoher Erfüllungswert, da Sie Ihr Wissen unmittelbar weitergeben.
  • Die Formate sind körperlich machbar und frei skalierbar.

Typische Einsatzfelder:

  • Werkstatt-Workshops für Erwachsene
  • Technik-Basics für Wiedereinsteiger
  • Motorradtechnik-Einführungskurse
  • Fahrwerks- und Diagnostikgrundlagen
  • Hobby-orientierte Wochenendkurse

Mögliche Angebote:

  • „Motorradtechnik für Einsteiger“
  • Fahrwerk verstehen & einstellen“
  • „Mechanik kompakt – die wichtigsten Grundlagen“
  • kleine Gruppen-Workshops (6–10 Personen)
  • Kombiformate mit Theorie + praktischen Elementen

Positionierung:

Ich biete praxisnahe Technik-Workshops für Erwachsene an – verständlich, sicher und mit viel Erfahrung aus der realen Technikpraxis. Die Formate richten sich an Wiedereinsteiger, Hobbymechaniker und interessierte Laien, die ihre technischen Grundlagen verbessern wollen.

Wichtige Keywords für die Recherche

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Mögliche Geschäftsmodelle

  • Experience Model
    Workshops als Erlebnis („Learning by doing“)
    Event-Charakter: Atmosphäre, Praxis, Spaß

  • Pay-per-Use
    Einzelbuchungen, Tages- und Wochenendkurse
    klare Themenmodule und fixe Preise

  • Bundling
    Theorie + Praxis + Kursunterlagen als Paket
    optional Tools/Checklisten als Add-on

  • Long Tail
    viele kleine Kurse für Nischen (z. B. „Mechanik für Wiedereinsteiger“)
    geringe Konkurrenz, hoher persönlicher Bezug

Erste Schritte

  1. 1–2 Kernkurse definieren
    – z. B. „Mechanik Basics“, „Fahrwerk verstehen“, „Schrauber-Workshop für Einsteiger“
    – klare Dauer, Teilnehmerzahl, Preis

  2. Location klären
    – Mietwerkstatt, Bildungszentrum, Garage, Jugendwerkstatt
    – Fokus: Sicherheit, Ordnung, Grundausstattung

  3. Mini-Landingpage / Angebotsseite erstellen
    – Foto, Kurzbeschreibung, Termine, Preis
    – optional: Buchung per Formular/WhatsApp

  4. Pilotworkshops durchführen
    – kleine Gruppe (4–6 Personen)
    – Feedback einholen, Inhalte verfeinern

  5. Marketing klein starten
    – Fotos posten (LinkedIn, lokale Gruppen, Motorradforen)
    – Zielgruppe: Wiedereinsteiger, Ruheständler, Hobbymechaniker


Chancen: mittel bis hoch

Machbarkeit: hoch (skalierbar)

Risiko: moderat

Erfüllung: sehr hoch


Option 4: Angestellt – passende Rollen

Was es ist:

Festanstellung oder Teilzeitrolle in technischen, pädagogisch-technischen oder qualitätsnahen Bereichen – mit stabilen Rahmenbedingungen und klaren Aufgaben.

Warum es zu Ihnen passt:

  • Sie bringen hohe technische Erfahrung mit, kombiniert mit sozialer Kompetenz.
  • Sie arbeiten zuverlässig, strukturiert und ruhig – Eigenschaften, die besonders in Bildungs- und KMU-Umgebungen geschätzt werden.
  • Eine feste Rolle bietet Sicherheit und Planbarkeit, ohne dass Sie komplett auf flexible Gestaltung verzichten müssen.
  • Für Ihre aktuelle Lebensphase kann eine stabile Basis sinnvoll sein – vor allem parallel zu einem eventuellen Nebenstandbein.

Typische Rollen:

  • Technischer Ausbilder / Werkstattpädagoge
  • Qualitätsbeauftragter in KMU
  • Technischer Innendienst / Support
  • Prozess- oder Dokumentationsrollen
  • sozial-technische Hybridfunktionen (z. B. in Bildungsträgern)

Wo Sie gut hineinpassen:

  • Kleine und mittlere Unternehmen
  • Berufs- und Bildungseinrichtungen
  • Werkstätten und Jugendwerkstätten
  • technisch orientierte soziale Einrichtungen
  • Firmen mit hohem Bedarf an Prozess- und Qualitätsstruktur

Positionierung:

Ich bringe technische Erfahrung, Qualitätsbewusstsein und eine ruhige, klare Art der Wissensvermittlung in Unternehmen ein. Meine Stärke liegt darin, komplexe Abläufe für unterschiedliche Menschen verständlich zu machen und technische Strukturen verlässlich zu stabilisieren.

Wichtige Keywords für die Recherche in Jobbörsen

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Jobs, an die man nicht sofort denkt

  • Werkstattpädagoge / Technikmentor
    In Jugendwerkstätten, Reha-Werke, Berufsvorbereitung – stark im Bereich „Technik + Mensch“.

  • Fachanleiter in Bildungs- und Integrationsprojekten
    Geflüchtete, benachteiligte Jugendliche, Umschüler – sehr gefragt, hoher Sinnanteil.

  • Technischer Kundenbetreuer (bürolastig, wenig körperlich)
    Für Hersteller, Werkstätten, Maschinenbau – erklärt Vorgänge, unterstützt Kunden, kein schweres Heben.

  • Prozess- oder Dokumentationsrolle in KMU
    Kleine Firmen brauchen Struktur, Checklisten, klare Abläufe – perfekte Ergänzung zu Marks Erfahrung.

  • Einweisungs- und Sicherheitsfachkraft für Technik / Maschinen
    Maschinenhersteller und Werkstätten suchen ruhige, verlässliche Menschen für Sicherheitseinweisungen und Schulungen.

Erste Schritte

  1. Profil klar positionieren (1-Satz-Klartext):
    „Technisch versiert, ruhig, verlässlich – mit Erfahrung in Qualität, Struktur und Vermittlung.“

  2. Drei passende Rollen auswählen:
    – technischer Ausbilder
    – Qualitätsbeauftragter im KMU
    – technischer Innendienst / Support

  3. LinkedIn & Lebenslauf aktualisieren:
    Fokus auf: Vermittlungskompetenz, Prozessdenken, technische Qualität, ruhiges, strukturiertes Arbeiten

  4. 10–15 Arbeitgeber in der Region identifizieren:
    KMU, Werkstätten, Bildungszentren, Integrations- und Reha-Werke.

  5. Gezielte Kurzansprache verwenden:
    „Ich suche eine Rolle, in der ich technische Abläufe stabilisiere, Menschen einarbeite und verlässlich Struktur gebe – ohne körperliche Höchstbelastung.“


Chancen: mittel bis hoch

Machbarkeit: sehr hoch

Risiko: moderat

Erfüllung: mittel bis hoch


Abschluss & persönliche Einschätzung

Sie bringen eine starke fachliche Basis mit, eine klare innere Motivation und eine hohe Offenheit für neue Wege. Ihre Kombination aus technischer Erfahrung und ruhiger, menschlicher Vermittlungsfähigkeit eröffnet Ihnen sehr reale Chancen – besonders in der technischen Bildungsarbeit, in pragmatischer Qualitätsberatung und in gut dosierbaren, sinnstiftenden Technik-Workshops.

Entscheidend ist, dass Ihr Neustart nicht unter Druck entsteht, sondern in gut gewählten, machbaren Schritten. Die größte Wirkung entfaltet sich dort, wo Sie Struktur, Menschenkontakt und technische Kompetenz verbinden – und gleichzeitig Ihre Energie klug einteilen.

In unserem Gespräch habe ich Sie als reflektierten, offenen und lösungsorientierten Menschen erlebt – jemand, der trotz Unsicherheit neugierig nach vorne schaut. Genau das macht mich zuversichtlich, dass Sie die nächsten Schritte nicht nur schaffen, sondern bewusst gestalten werden.

Die Richtung ist erkennbar, die Möglichkeiten sind real. Jetzt geht es darum, diese Schritte in einem Tempo zu setzen, das zu Ihnen, Ihrer Gesundheit und Ihrer Lebenssituation passt. Gerade in Ihrer Lebensphase ist es wichtig, Chancen klar zu erkennen – ohne sich von Erwartungen von außen oder perfektionistischen Idealen unter Druck setzen zu lassen.

Wenn Sie möchten, begleite ich Sie gern beim konkreten Einstieg: bei der Entscheidung für den passendsten Weg, beim Aufbau erster Schritte oder bei der Stabilisierung der nächsten 90 Tage.


Disclaimer & Hinweise zur Selbstverantwortung

Dieser Report ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Beratung. Er basiert auf den Angaben aus dem Fragebogen und dem gemeinsamen Gespräch und versteht sich als Orientierungshilfe für berufliche Entscheidungen – nicht als Diagnose oder Therapie.

Bitte beachten Sie:

  • Emotionale Belastungen, anhaltende Niedergeschlagenheit, Ängste oder Erschöpfung sollten immer ärztlich oder psychotherapeutisch abgeklärt werden.
  • Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden oder das Gefühl haben, den Alltag kaum noch zu bewältigen, holen Sie sich bitte professionelle Hilfe – bei Hausärzt:innen, psychotherapeutischen Fachstellen oder regionalen Krisendiensten.
  • Berufliche Entscheidungen liegen letztlich in Ihrer eigenen Verantwortung. Der Report liefert Anregungen, Perspektiven und Einschätzungen – die Umsetzung und Bewertung möglicher Schritte treffen Sie selbst.

Coaching kann in einer Phase der Neuorientierung wertvoll sein, aber es ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.

Wenn Sie nach der Lektüre dieses Reports einzelne Aspekte vertiefen oder die nächsten Schritte gemeinsam erarbeiten möchten, stehe ich Ihnen gern im Rahmen eines individuellen Coachings zur Verfügung.


Hinweis: Dieser Muster-Report basiert auf einem realen Fall, wurde jedoch teilweise anonymisiert und in Details verändert.

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